Utzenhofener wünschten sich Dorfladen

Vor zwei Jahrzehnten waren die Utzenhofener Pioniere in Bayern, als sie den ersten von Bürgern geführten Dorfladen im Freistaat eröffneten. Dafür gab es im Vorfeld eine Fragebogenaktion. Das Ergebnis: 78 Prozent wünschten sich das Angebot, Lebensmittel und Haushaltswaren vor Ort einzukaufen. Deshalb kaufte die Gemeinde einen alten Bauernhof und baute ihn um. Der Vorteil: Die Betreiber des Dorfladens, also die Bewohner selbst, zahlen keine Miete.

Im Dorfladen gibt es Waren, die auch in anderen Geschäften angeboten werden. "Wir haben halt nicht dreierlei oder fünferlei von jedem. Zwei Sorten müssen reichen", erklärt Rosarita Fromm. Ein Bäcker bringt täglich seine Waren. Zwei Metzger, die sich abwechseln, liefern Wurst und Fleisch. Mittwochs gibt es warmen Leberkäse. (doz)
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