Verkehrs-Aufreger: Binnen weniger Stunden viele E-Mails
Voller Gefahrenstellen

Aufreger-Stelle: Vor dem Kindergarten Gailoh muss man sich nach links in den Leonhardiweg hineintasten. Freie Sicht Fehlanzeige. Wer ähnliche Situationen kennt, teilt das der Amberger Redaktion mit. Bild: Steinbacher

Das hat die Redaktion dann doch überrascht: Binnen weniger Stunden lief das Postfach beinahe über, inhaltlich voll von potenziellen Gefahrenstellen und kniffligen Verkehrssituationen, die Autofahrern schon lange ein Dorn im Auge sind.

So beklagte sich beispielsweise Leser Werner Kohl aus Vilseck über die erste Ampel an der Abzweigung Richtung Hirschau/Industriegebiet-Nord: "Es ist jedoch nicht allein diese Ampel, die mich aufregt, sondern der Gedanke daran, wie viele Ampeln bis zur Innenstadt folgen und wie oft ich bis zum ersten Parkhaus am Ziegeltor bei sieben weiteren eventuell noch bei Rot stehenbleiben muss."

Abenteuer Straße

Oder Joachim Hiersig, der jeden Tag als Abenteuer bezeichnet, und für andere auf der Barbarastraße mitdenkt: "Speziell die Ein- und Ausfahrt des OBI-Parkplatzes, gefolgt von der Raiffeisenstraße und dem Lidl-Parkplatz." Auch eine heikle Situation ergibt sich laut Leser Peter Tresch auf der Fuggerstraße, Einmündung Gerberstraße. "Für mich ist das eine sehr gefährliche Stelle, weil sie sehr unübersichtlich ist." Herannahende Fahrradfahrer und Fußgänger würden oft von Autofahrern, die an der roten Ampel stehen, verdeckt.

Beispiele wie diese sucht die AZ-Redaktion. Die Leser sind nach wie vor dazu aufgerufen, ihre Aufreger-Stellen zu benennen und an die Redaktion zu schicken (redaz@zeitung.org).

Sie wird die Probleme selbst anfahren, testen und versuchen, in Absprache mit Verkehrsplanern mögliche Lösungen dafür zu finden.
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