Viel Futter für kleine Leseratten

Leiterin Bettina Weisheit (vorne links) und ihre Mitarbeiterin Melanie Keil (vorne rechts) freuten sich über die Bücherkiste mit Neuerscheinungen. Hinten von links: Markus Windisch und Martin Hanner vom Bayernwerk, Oberbürgermeister Michael Cerny und Kulturreferent Wolfgang Dersch. Bild: usc

Das Bayernwerke fördert seit Jahren Büchereien und dort speziell das Angebot an Lesestoff für Kinder und Jugendliche. Heuer zeichnete es unter anderem die Stadtbücherei mit dem mit 5000 Euro dotierten Kinderbibliothekspreis aus. Am Freitag kam der Nachschlag: eine Kinderbücherkiste mit prämiertem Lesestoff.

Die Förderung des Lesens bei Kindern und Jugendlichen hat nach Meinung des Bayernwerks gesellschaftliche Tragweite. Lesen bilde, fördere die Fantasie und bereichere das Leben. Deshalb unterstütze das Versorgungsunternehmen öffentliche Bibliotheken und Büchereien, die mit ihrem Engagement in Kindern den Spaß am Lesen wecken. Als eine von fünf bayerischen Büchereien wurde die Stadtbibliothek Amberg mit dem Kinderbibliothekspreis ausgezeichnet. Von den 5000 Euro, die es als Preisgeld gibt, können neue Bücher und kindgerechte Medien beschafft werden.

Mit Prädikat versehen

Im Nachgang zur Preisverleihung besuchten am Freitag Kommunalbetreuer Markus Windisch und Martin Hanner, Leiter Kommunen und Kooperationen für die Region Ostbayern, die Stadtbibliothek. Im Beisein von Oberbürgermeister Michael Cerny und Kulturreferent Wolfgang Dersch überreichten sie noch ein besonderes Geschenk an Bibliotheksleiterin Bettina Weisheit und Mitarbeiterin Melanie Keil: eine Kiste mit Kinder- und Jugendbüchern, die in den letzten Monaten neu erschienen sind. Diese hat die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ausgewählt und mit dem Prädikat "Buch des Monats" ausgezeichnet, weshalb sie zur besonders empfehlenswert sind. Obendrein gab es für die Bücherei ein Türschild, das auf die Verleihung des Preises hinweist.

"Es steht außer Frage, dass das Lesen im Kindes- und Jugendalter die Wurzel für die Sprachentwicklung und damit ein wichtiger Baustein für die Zukunft junger Menschen ist", erklärte Martin Hanner. Wer Lesen fördern wolle, müsse in die dafür nötige Infrastruktur investieren. Deshalb will das Unternehmen laut Hanner mit den bayerischen Bibliotheken und Büchereien diejenigen unterstützen, die sich tagtäglich für die Leseförderung bei Kindern und Jugendlichen einsetzen.

Lesefreudigkeit fördern

Neben dem Kinderbibliothekspreis vergibt das Bayernwerk jährlich an 50 weitere Büchereien und Bibliotheken Lesezeichen, die jeweils mit 1000 Euro dotiert sind. Auch dieser Betrag diene der Anschaffung neuer Bücher und Medien. Oberbürgermeister Michael Cerny sieht für das herkömmliche Buch keine ernsthafte Konkurrenz durch die E-Books. "Das Buch wird weiterhin seine Berechtigung haben", sagte er und freute sich, dass das Bayernwerke die Lesefreudigkeit fördert.

Die Stadtbücherei hat laut Leiterin Bettina Weisheit derzeit rund 10 000 Bücher und Medien für die kleinen Leseratten im Angebot. Die Leiterin schätzt die Zahl der jungen Ausleiher auf rund 2000.
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