Viele Themenfelder: Kultur, Religion, Gesundheit, Bildung, Sprache, Arbeitsmarkt und Justiz

Vielfältig gestaltet sich das Wirken in den fünf Arbeitskreisen des Bündnisses, wie aus den Berichten der jeweiligen Verantwortlichen hervorging. "Kultur und Religion" bringt Vertreterinnen von Institutionen sowie Einzelpersönlichkeiten zusammen, die sich zum Ziel gesetzt haben, besondere kulturelle und religiöse Aspekte des komplexen Phänomens "multikulturelle Gesellschaft" in unserer Region zu bearbeiten. Es sind dies kommunale Einrichtungen, Religionsgemeinschaften, diakonische und caritative Institutionen, Verbände und Vereine.

Der AK Gesundheit beispielsweise hat für Flüchtlinge eine Ärzteliste mit 52 Medizinern mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen zusammengestellt, einen Gesundheitswegweiser als Erstinformationen in 18 Sprachen herausgebracht und einen Dolmetscher-Pool organisiert.

Wie Sprecherin Anna Szymczak in der Vollversammlung erläuterte, plant die Interessenvertretung ein Starterpaket für Migranten. Zudem wird sie über den Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen bei einem Themenabend informieren.

Vor große Aufgaben hat sich der AK Bildung und Sprache gestellt. Er beackert ein umfangreiches Themenfeld im Verbund mit dem Arbeitsmarkt-Zusammenschluss. Die Stichworte heißen: Übergangs- und Deutschförderklassen, Hausaufgabenhilfe, Lehrer-Fortbildung, Deutschkurse für Asylbewerber mit unterschiedlicher Bildung - vom Akademiker bis zum Analphabeten. An Manfred Lehner, AK-Mitglied und Landkreis-VHS-Leiter, ging das Angebot der Justizbehörden, den Flüchtlingen eine Einführung in unser Rechtssystem zu geben. (usc)
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9608)
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