"Vize" und sein Meister

2:1 im Hinspiel (Bild), ein 2:2 in der Rückrunde. Der SV Hahnbach (links im Bild Manuel Plach im Kopfballduell mit Heiko Giehrl) holte in der vergangenen Saison in den beiden Duellen gegen den FC Amberg II vier Punkte. Am Saisonende hatte der Meister 13 Zähler Vorsprung auf die Bayernliga-Reserve, die den Aufstieg in die Bezirksliga Nord über die Relegation schaffte. Bild: Ziegler

Derby-Kracher zum Vorrundenende: Der FC Amberg II erwartet in der Fußball-Bezirksliga Nord den SV Hahnbach - und hat keine besonders gute Erinnerungen an die Gäste.

Es ist ein Wiedersehen zweiter alter Bekannter am Sonntag, 26. Oktober, um 14 Uhr, die in der abgelaufenen Spielzeit zusammen mit dem SV Freudenberg die Kreisliga Süd dominierten. Ganz vorne stand am Ende der SV Hahnbach, der mit 69 Punkten und somit 13 Zählern Vorsprung auf den FC Amberg II die Meisterschaft und den Direktaufstieg in trockene Tücher brachte.

Letzte Saison nur ein Punkt

"Dennoch waren gerade die beiden Spiele gegen uns sehr eng", erinnert sich Pinzenöhler, der, nachdem er vergangene Woche beruflich verhindert war, dieses Mal wieder die Geschicke bei den Gelb-Schwarzen leitet. Im Hinspiel in Hahnbach setzte sich der Gastgeber knapp mit 2:1 durch, im Rückspiel am Schanzl gab es ein 2:2. Schon alleine deshalb glaubt der FCA-Coach, dass es am Sonntag erneut eine ausgeglichene Partie geben wird, wobei ihm die "Schwere der Aufgabe" durchaus bewusst ist: "Ein Derby, das eine knifflige Aufgabe für uns ist."

"Hahnbach hat bislang eine tolle Serie gespielt und besitzt einen ungemein ausgeglichenen Kader", so Pinzenöhler. Die Elf von SVH-Trainer Stefan Fink rangiert sechs Punkte hinter Spitzenreiter DJK Gebenbach auf Tabellenplatz vier, leistete sich am vergangenen Wochenende allerdings eine überraschende 1:3-Niederlage gegen den Tabellenvorletzten SV Plößberg. Ein Ausrutscher, der die Aufgabe für den FC Amberg II eher noch schwieriger machen wird.

Ärgerliches Unentschieden

Auch wenn er am Wochenende beim 2:2 in Vohenstrauß nicht mit dabei war, wurmt Tobias Pinzenöhler die Punkteteilung seiner Mannschaft. "Da haben wir ein 2:0 nicht über die Zeit gebracht und das Unentschieden in den letzten drei Minuten selbst verschuldet", analysiert der Amberger Trainer. Die Vorgabe ist deswegen klar: "Bislang haben wir in dieser Saison vor allem zu Hause oftmals geblutet. Daher möchten wir die Vorrunde mit einem Sieg abschließen und uns endgültig im Mittelfeld etablieren."

Der kann gegen Hahnbach auf den gleichen Kader wie zuletzt gegen Vohenstrauß zurückgreifen. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Christopher Hock, der wegen einer Grippe nur eingeschränkt trainieren konnte.
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