Volkstrauertag auch am Wagrain und in Raigering
Aus Geschichte lernen

Tradition am Wagrain: Vor 60 Jahren zogen die Siedler zum ersten Mal zum Ehrenmal. Bild: Huber
Am Vorabend des Volkstrauertages zogen die Wagrain-Siedler zur Auferstehungskirche, um am Ehrenmal der gefallenen und verstorbenen Mitglieder zu gedenken. Schriftführer Heinz Meinl machte deutlich: "Terror rückt näher, er kann jeden von uns jederzeit treffen". Bürgermeister Martin Preuß sagte: "Die Frage, ob es noch Sinn macht, den Volkstrauertag in der jetzigen Form zu begehen, beantwortet sich allein schon in der Ukraine-Krise." Pfarrer Heinrich Arweck mahnte die Anwesenden, die Opfer von Krieg und Gewalt nicht zu vergessen.

Am Kriegerdenkmal gedachten die Vereine der Opfer von Krieg und Gewalt. Mitglieder der Krieger- und Soldatenkameradschaft hielten die Ehrenwache. Pfarrer Eduard Kroher brachte den Wunsch nach Frieden zum Ausdruck. Bürgermeister Martin Preuß sagte: "Nur wer sich mit der Geschichte auseinandersetzt, kann auch aus der Geschichte lernen." Die Tatsache, dass Schüler des heutigen Erasmus-Gymnasiums begeistert in den Ersten Weltkrieg zogen und 43 von ihnen auf den Schlachtfeldern blieben, stellte einen besonderen örtlichen Bezug her.
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