Vom Buch bis zur Bank

Schulleiterin Conny Wrobel, Schulamtsdirektor Heinrich Koch (von links) und die zehn Montessori-Abschlussschüler mit ihren Zertifikaten. Bild: hfz

Die Montessori-Schüler bewiesen Fleiß, Durchhaltevermögen und Kreativität. Das Resultat waren ihre großen praktischen Abschlussarbeiten. Was würde die Jury zu sehen bekommen?

Diese Werkstücke der Neuntklässler sind Teil des Abschlusses an der Montessorischule. Leiterin Conny Wrobel nannte das besondere Lernziel: "Die Schüler müssen eine eigene Idee finden und sich dann an die Umsetzung machen. Und anschließend müssen sie die eigene Arbeit einem Publikum präsentieren."

Die Jugendlichen stellten laut Pressemitteilung unter anderem eine Bank, eine Liege, ein Katzenhaus, ein Buch mit selbst geschriebenen Kurzgeschichten, eine Musikbox und ein Longboard her. Für den praktischen Teil kann sich jeder einen Mentor aus Betrieben, Institutionen oder dem Kreis der Eltern suchen.

Die so entstandenen Werke sind eine Art Gesellenstück. Viele Themen entstanden in den Betriebspraktika, die an der Montessorischule ab der 5. Jahrgangsstufe Bestandteil des Unterrichts sind. Schüler haben dort festgestellt, in welchem Bereich ihre Begabungen und Interessen liegen und wo sie eine Ausbildung starten wollen.

Am Ende des Abends, nach kurzer Beratung der Jury, in der Schulamtsdirektor Heinrich Koch und Andrea Feil (Agentur für Arbeit), Oskar Lottner (Innenarchitekt) sowie Lehrkräfte und die Geschäftsführung des Trägervereins saßen, bekamen alle zehn Abschlussschüler Zertifikate für ihre Leistung.
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