Von einem beständigen Wandel

"Die Kunst ist ewig, ihre Formen wandeln sich." Unter diesem Zitat des Philosophen Rudolf Steiner steht die Jahresausstellung der Amberger Künstler. Die Gruppe stellt zum 42. Mal aus, Vernissage ist morgen um 19.30 Uhr in der Alten Feuerwache.

Zum Auftakt sind neben Fans der Künstlergruppe auch die Bürger willkommen. Die Ausstellenden werden ihnen vor Augen führen, dass sich ihre Formen und ihre Gestaltung sowie ihr Ausdruck im Laufe der Jahre verändert und weiterentwickelt haben, während die Kunst an sich, wie Steiner darlegt, dauerhaft und zeitlos geblieben ist.

Von großer Beständigkeit zeugt das langjährige Miteinander innerhalb der Gruppe. Dies könne in der "schnelllebigen und oft schwierigen Kunstszene" keineswegs als selbstverständlich betrachtet werden, hatte Kulturreferent Wolfgang Dersch bereits anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Vereinigung festgestellt. Wer sich wie die Künstlergruppe über einen derartig langen Zeitraum "im Amberger Kulturleben durchgesetzt, eingesetzt, sich mit Widrigkeiten auseinandergesetzt, sich immer wieder zusammengesetzt und ihre Visionen fort- und umgesetzt hat, von dem wird deutlich, dass er in der blühenden Kulturlandschaft tief verwurzelt ist", sagte Dersch vor zwei Jahren. Bei der 42. Auflage wird Achim Hüttner als Gruppensprecher die Einführung in die Gemeinschaftsausstellung übernehmen. Neben ihm gehören Angela Steinkohl, Berndt Trepesch, Johann Baptist Ferstl, Hans Lauter, Helmut Rösel, Heini Hohl, Ulrike Lauter und Anne Dreiss dem Zusammenschluss an.

Die Künstler haben nicht nur in vielen deutschen Städten, sondern unter anderem auch in Frankreich, Italien und Finnland ausgestellt. Mit Moritz Hüttner, Lucie Lauter, Adi Ritz, Hanna-Regina Uber und Manfred Wilhelm wurden heuer auch wieder Gastkünstler eingeladen, bei der Ausstellung ihre Werke in der Stadtgalerie Alte Feuerwache zu präsentieren. Traditionell bieten die Amberger Künstler eine Jahresradierung an. Heuer wurde diese von Angela Steinkohl geschaffen. Ihre Heliogravüre ist für 20 Euro erhältlich. Die Werke der Künstlergruppe und ihrer Gäste sind bis zum 6. Januar zu den Öffnungszeiten des Stadtmuseums zu sehen.
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