Vor 25 Jahren
___ Einst in der AZ ___

Die 1000. Geburt

Eine kleine Sensation vermeldet zum Jahresende das Marienkrankenhaus: In der gynäkologischen Abteilung wurde die 1000. Geburt in diesem Jahr registriert. Sabrina Beigel heißt das verspätete "Christkind".

In Amberg, so unterstreicht Professor Dr. Dietrich Berg, könne man die Marke 1000 durchaus als besonderes Ereignis betrachten. Wegen einiger Zwillings- und Drillingsgeburten liege die Zahl der 1989 im Marienkrankenhaus zur Welt gekommenen Kinder sogar noch etwas höher. Seit 1983 habe es in Amberg durchschnittlich 900 Geburten gegeben, also deutlich weniger als in diesem Jahr. (juh)

Telefonieren per Karte

Das erste Kartentelefon Ambergs ist am 9. November im Hauptpostamt beim Bahnhof in Betrieb genommen worden. Inzwischen ist das bargeldlose Telefonieren in der Stadt an insgesamt elf Standorten möglich: Mosacherweg, Kaiser-Wilhelm-Kaserne, Bundeswehrlazarett, Marktplatz, Siemens-Werksgelände, Bahnhofsvorplatz, Postamt, Möhlkaserne, Schweppermannkaserne, Schrannen- und Malteserplatz.

Wie die Post weiter mitteilt, sind die Telefonkarten zu zwölf und 50 Mark in allen Postämtern und -stellen im Stadtgebiet erhältlich. (juh)

Ambergs Wasser okay

Die anhaltenden Diskussionen über die Qualität des Trinkwassers in der Bundesrepublik führen auch in Amberg zu vermehrten Anfragen. Die Leute wollen wissen: Ist das Trinkwassers bei uns in Ordnung? Der Technische Direktor der Stadtwerke Amberg, Gottfried Strebel, erklärt, dass es keinerlei Grund zur Sorge gebe.

Bedenken zerstreut er mit den Worten: Amberg gehöre "in keiner Hinsicht zu den Problemgebieten". Und Strebel fügt hinzu: "In keinem Fall werden Grenzwerte, die für Schadstoffe in der Trinkwasserversorgung festgelegt sind, erreicht oder gar überschritten." (juh)
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