Vor 25 Jahren
___ Einst in der AZ ___

Rettungshubschrauber Thema

Noch 1989 erntete Landtagsabgeordneter Armin Nentwig nach eigener Darstellung Gelächter in den Reihen der CSU, als er einen Rettungshubschrauber für die Oberpfalz forderte. Vier Monate später trat Regierungspräsident Karl Krampol mit eben diesem Ansinnen an die Öffentlichkeit - und wurde ernst genommen. Im August 1990 sah es schließlich so aus, als würde die mittlere Oberpfalz tatsächlich so einen Helikopter für den Notfall erhalten, nach dem Raum Eichstätt, der wegen unzureichender notärztlicher Versorgung den Vorrang eingeräumt bekam. (juh)

Neun Kätzchen ausgesetzt

"Das ist wirklich eine große Sauerei", wetterte Tierheim-Verwalter Rolf Heyland am 29. August 1990. Am Tag zuvor hatte er aus einem verschlossenen Pappkarton mit dem handschriftlichen Vermerk "Danke" neun verängstigte Kätzchen geborgen, die in einer "Nacht-und-Nebel-Aktion" bei einem Container in unmittelbarer Nähe des Tierheims ausgesetzt wurden. "Bis jetzt hat sich niemand dazu bekannt", ärgerte sich Heyland, der die ungefähr vier bis fünf Wochen alten Winzlinge erst einmal in seine Obhut nahm. (juh)

Geld für "Essen auf Rädern"

Einen Zuschuss von rund 20 000 Mark stellte die Regierung der Oberpfalz dem Bayerischen Roten Kreuz zur Verfügung. Die Zuwendung war zweckgebunden. Sie diente zur Beschaffung eines weiteren Kraftfahrzeugs mit den dazugehörigen Tiefkühl-Einrichtungen, um den bestehenden Mahlzeiten-Dienst "Essen auf Rädern" des BRK-Kreisverbandes Amberg-Sulzbach ausbauen zu können. Die Gesamtkosten lagen bei rund 44 000 Mark. Das Geld stammte aus Mitteln des Landesplanes für Altenhilfe des bayerischen Sozialministeriums. (juh)
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