Vor 25 Jahren
___ Es stand in der Amberger Zeitung ___

Mit Waffe bedroht

Angst um ihre Gesundheit mussten zwei junge Frauen (21 und 22 Jahre) haben, die an einem Sonntag gegen 1.10 Uhr ein Anwesen in der Seminargasse betreten wollten. Plötzlich stand den beiden Ambergerinnen ein vermutlich betrunkener Mann auf der Straße gegenüber, der eine Schusswaffe auf sie richtete.

Die beiden verängstigten Frauen hörten sogar zweimal ein deutliches Klicken des Abzughahns. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei nach dem Mann verlief jedoch ergebnislos. (juh)

Bald Tempo 20 im "Ei"?

Oberbürgermeister Franz Prechtl stellte in einer Pressekonferenz im Rathaus die von vielen Bürgern schon lange geforderte Verkehrsberuhigung in der Altstadt vor. Wie vom Vorsitzenden der Bürgerinitiative "Tempo 30" zu erfahren war, gilt es als sicher, dass der OB bekannt gibt, so schnell wie möglich Tempo 20 im "Ei" zu verwirklichen und dazu ein Zonenhalteverbot einzurichten. Womöglich wird die Stadt auch vorschlagen, Kraftfahrzeuge nur noch innerhalb von Markierungen parken zu lassen. (juh)

Rekordjahr fürs Marienkrankenhaus

Für das Amberger Marienkrankenhaus war 1989 ein Jahr der Rekorde: Noch nie hatte man mehr Geburten registriert (über 1000) und so viele Patienten stationär behandelt (14 803).

Verwaltungsleiter Günther Schmidt sprach am Mittwoch vor dem Krankenhausausschuss auch von einer "Zahl, die für die Zukunft wohl Maßstab sein wird - eine solche Steigerung ist kaum mehr denkbar", auch wegen der laufenden Sanierungsarbeiten. 1988 hatte das Marienkrankenhaus die "14 000er-Schallmauer" erstmals durchbrochen (14 304 Patienten). (juh)

Kontakt zu DDR-Bürgern

Einen Aufruf an alle Amberger - "Nehmen Sie Verbindung mit Menschen in der DDR auf" - startete gestern im Rathaus Bürgermeister Helmut Bartelt. Der Anlass: Seit geraumer Zeit melden sich bei der Stadtverwaltung, dem Oberbürgermeister oder dem Bürgermeister, Bürger aus der DDR mit der Bitte, Kontakte zu Ambergern herzustellen. "Wir sind damit überfordert", meinte Helmut Bartelt, "doch haben wir uns entschlossen, bei der Bürgerhilfsstelle eine Art Kontaktbüro einzurichten". (juh)
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