Vor 25 Jahren
___ Es stand in der Amberger Zeitung ___

Mehr Kindergartenplätze nötig

"Brauchen wir langfristig neue Kindergartenplätze und wo?" Auf diese Frage gab der im August 1990 erschienene Kindergartenbedarfsplan Auskunft, der Ende 1989 von der CSU-Stadtratsfraktion in Auftrag gegeben worden war. Schwarz auf weiß war darin nachzulesen, dass im Dreifaltigkeitsviertel an Ganztagsplätzen "eine gewisse Unterversorgung besteht", wie der damalige Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer bei einer Pressevorstellung betonte. Deshalb beschloss die Stadt seinerzeit, mit der Erlöserkirche und der Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit (Haus Nazareth) über einen Ausbau ihrer Kindergärten zu sprechen. (juh)

Arbeitslosenquote steigt

Im Juli 1990 wuchs die Arbeitslosenquote im Landkreis und in der Stadt Amberg auf über 7 Prozent erneut leicht an, nachdem sie schon im Vormonat auf 6,9 Prozent geklettert war. Im Juli des Vorjahres hatte sie immerhin noch bei 6,3 Prozent gelegen. Offene Stellen waren im Juni 1990 496 gemeldet gewesen, im Juli sank diese Zahl nur um acht auf 488. Die Vergleichsgröße zum Vorjahresmonat betrug 366 freie Stellen. (juh)

Dult am Brauhaus-Gelände

Obwohl die Pläne noch in der Schublade lagen und erst im Folgejahr vom Stadtrat diskutiert werden sollten, hielt sie Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer schon im August 1990 für "optimal". Er meinte den Umzug der Dult auf das damals noch bestehende Brauhaus-Gelände. Diese Option hielt Dandorfer für einen "sehr günstigen Standorttausch". Der OB begründete seine Ansicht damit, dass künftige Gäste des damals noch in Planung befindlichen Kongresszentrums und die Besucher des Kurfürstenbads ihre liebe Not haben würden, zum zusätzlichen Dultbetrieb auf dem Areal überhaupt noch einen Parkplatz zu finden. (juh)

Zwei Hektar Wald in Flammen

Am 15. August 1990, kurz nach 16 Uhr, alarmierte das Forstamt die Feuerwehr: Der Hirschwald stand auf einer Fläche von etwa zwei Hektar in Flammen. Ein Jungföhrenbestand war in Brand geraten. Die Feuerwehren von Haselmühl, Gärmersdorf, Ensdorf, Rieden und Wolfsbach rückten in Windeseile aus. Ein Tanklöschfahrzeug und ein Lkw mit Waldbrandgeräten der Amberger Wehr wurden zu dem Einsatz hinzugezogen, den der damalige Kreisbrandrat Franz Iberer leitete. Nach Angaben der Polizei deutete nichts auf Brandstiftung hin. Dank des schnellen Eingreifens der FFW blieb der Schaden mit insgesamt rund 10 000 Mark relativ gering. (juh)
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