Vor 25 Jahren
___ Es stand in der Amberger Zeitung ___

51,96 Prozent für Donhauser

Strahlend präsentierte sich Heinz Donhauser, der damalige Amberger Spitzenkandidat der CSU für den Landtag, Mitte Oktober 1990 seinen Parteifreunden bei einer Wahlparty im Pfarrsaal von St. Georg. Die Freude hatte einen guten Grund: Nachdem feststand, dass 51,96 Prozent der hiesigen Wahlberechtigten Donhauser ihre Stimme gegeben hatten, fiel auch vom Spitzenkandidaten eine offenbar zentnerschwere Last, wie die AZ berichtete. Denn erst nach der Auswertung sei sich der damals 38-jährige Oberstudienrat ganz sicher gewesen, ins Münchner Maximilianeum einzuziehen - als Nachfolger von Wolfgang Dandorfer, der im selben Jahr Oberbürgermeister geworden war. (juh)

Brutaler Überfall auf Tankstelle

Zwei maskierte Männer hatten in der Nacht zum 16. Oktober 1990 die Shell-Tankstelle an der Bayreuther Straße überfallen und ausgeraubt. 2700 Mark fielen ihnen in die Hände, nachdem sie zuvor den 31-jährigen Kassier brutal niedergeschlagen hatten. Der Amberger war laut Polizei gerade mit dem Einsortieren von Zigarettenschachteln in ein Regal direkt hinter dem Tresen beschäftigt gewesen, als die Täter gegen 1 Uhr im Verkaufsraum auftauchten. Er stand mit dem Rücken zu den Angreifern und wollte sich gerade zu ihnen umdrehen, als schon eine leere Bierflasche auf seinem Kopf zertrümmert wurde, schilderten die Beamten das rabiate Vorgehen. Die Räuber entkamen seinerzeit unerkannt. (juh)

Vorerst Entwarnung im BWK

Im Oktober 1990 hieß es: Entwarnung für die Beschäftigten des Bundeswehrkrankenhauses (BWK) an der Köferinger Straße. Nach damaligem Stand der Planung wurde den Mitarbeitern versichert, dass niemand um seinen Arbeitsplatz fürchten müsse. Schon einige Zeit zuvor hatten sich hartnäckige Gerüchte gehalten, dass das Bundeswehrkrankenhaus im Zuge des Truppenabbaus auf insgesamt 370 000 Mann bis 1994 von der Schließung bedroht sein könnte. Auf Einladung der CSU besuchte 1990 Agnes Hürland-Büning die Einrichtung, um sich zu informieren, wo die Soldaten der Region momentan "der Stiefel drückt". Zumindest bei diesem Besuchs wurden die Bedenken einer Schließung vorerst beseitigt. (juh)
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