Vor 25 Jahren
___ Es stand in der AZ ___

Sprengung mit Chinaböller

Zwei Jugendliche im Alter von 13 beziehungsweise 15 Jahren werden auf frischer Tat dabei ertappt, wie sie in der Sebastianstraße einen Kaugummiautomaten knacken. Ein dritter Täter, ebenfalls 13 Jahre jung, kann laut Polizeibericht wenig später in der Wohnung seiner Eltern ausfindig gemacht werden. Anwohner waren an einem Samstag kurz nach 21 Uhr auf einen Knall aufmerksam geworden. Der Grund war schnell geklärt: Die Burschen hatten zwei Chinaböller explodieren lassen. Damit sprengten sie den Automaten auf. Nachdem sie anfangs die Tat bestritten hatten, gaben die Schüler ihr Fehlverhalten zu und gestanden zudem, rund zehn D-Mark Kleingeld entwendet zu haben. (juh)

Langer Samstag jetzt kürzer

Wer seine Einkäufe bisher vorzugsweise am langen Samstag erledigt hat, wird sich ab sofort umstellen müssen: Von April bis September dürfen die Geschäfte nämlich am ersten Samstag im Monat nur noch bis 16 Uhr anstatt wie bisher bis 18 Uhr geöffnet sein. Diese neue Regelung stellt Karl Ludwig Breidenbach, der Vorsitzende des Amberger Einzelhandelsverbandes, vor. Er bezieht sich auf eine Entscheidung das Bundeswirtschaftsministeriums. Erstmals kommen diese neuen Zeiten im April 1990 zum Tragen. Breidenbach erinnert in diesem Zusammenhang auch daran, dass wegen der Feiertagsordnung in Bayern am Gründonnerstag, 12. April, die Geschäfte bereits um 18 Uhr geschlossen werden müssen. (juh)

Älteste Brauerei wird 500

Auf ein alles andere als alltägliches Jubiläum kann in den nächsten Monaten die älteste Braustätte im Stadtgebiet zurückblicken und anstoßen: Die Brauerei Bruckmüller wird 500 Jahre alt. Gut und gerne 20 Generationen umfasst diese Zeitspanne. Seit 271 Jahren sind die Bruckmüllers in der Stadt, seit 207 Jahren sind sie Amberger Bierbrauer und seit 187 Jahren setzen sie die Brautradition der Franziskaner an der Vilsstraße fort. Gemessen an der Geschichte des Biers - die in ferner Vorzeit beginnt - sind 500 Jahre Brautradition schon ein bedeutendes Ereignis, sagt dazu Stadtheimatpfleger Otto Schmidt. Er hat aus diesem Anlass eine Jubiläumsschrift verfasst, die die Geschichte und Geschicke der Brauerei bis ins Detail beschreibt und die Historie so für die Nachwelt bis heute erhält. (juh)
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