Vor 25 Jahren
Es stand in der AZ

Die Müll-Lawine und eine Umweltfreundliche Klinik

"Auch im Marienkrankenhaus ist in den letzten Jahren eine Müll-Lawine losgetreten worden", berichtete die AZ im Dezember 1990.

Nach einer Statistik nahm das Abfallvolumen von 1985 bis 1989 um 180 auf rund 500 Tonnen zu. Damit sei es um rund 56 Prozent gestiegen. Handlungsbedarf war angesagt. "Inzwischen ist ein Entsorgungskonzept erarbeitet worden, das helfen soll, die Probleme in den Griff zu bekommen", betonte OB Wolfgang Dandorfer.

Er zeigte sich zufrieden mit dem Maßnahmenkatalog und sprach gleichzeitig von einer Gratwanderung angesichts der Hygienevorschriften in der Klinik. Das Konzept hat, nach den Worten von Krankenhaus-Verwaltungsleiter Günther Schmidt, Auswirkungen auf die Sanierung und Erweiterung der Gebäude: "Das gibt Mehrkosten", prophezeite er. Mit welchen Summen gerechnet werden muss, war zum damaligen Zeitpunkt noch nicht klar. (juh)

Zielgruppe verstärktSchulgruppen

Zügig schreitete der Ausbau des damals jungen Stadtmuseums im Dezember 1990 voran.

Für das Jahr 1991 wurde geplant, im ersten Dachgeschoss auf einer Fläche von 400 Quadratmetern drei neue Abteilungen der Dauerausstellung einzurichten, die sich mit den Themen Kleider, Handwerk in Amberg und Industrie befassen sollten.

Sie sollten vor allem Schulklassen - begleitend zum Heimatkundeunterricht - schmackhaft gemacht werden. Keine Frage, dass sich deshalb das Team von Museumsleiterin Judith von Rauchbauer einiges einfallen ließ. Vorbereitet wurden unter anderem Schulmaterialen für verschiedene Altersstufen, die es erlauben sollten, einzelne Themen herauszugreifen und lehrplanbezogen aufzuarbeiten. (juh)

Fatale Kettenreaktionauf Glatteis

Von seinem eigenen Wagen umgefahren wurde der Lenker eines amerikanischen VW-Busses. Er war gegen 11.30 Uhr am unteren Ende des Parkplatzes neben dem Mariahilfbergweg auf der spiegelglatten Fahrbahn ins Rutschen gekommen und gegen geparkte Fahrzeuge geprallt.

Nachdem der Vorfall durch die Polizei aufgenommen worden war, begutachtete der Unfallverursacher den Schaden am anderen Wagen. Im selben Augenblick erlitt ein 34-jähriger Amberger mit seinem VW-Golf das gleiche Schicksal.

Er kam mit seinem Gefährt auf der überfrorenen Fahrbahn ins Rutschen und knallte ausgerechnet gegen das Heck des US-Militärfahrzeugs. Das hatte zu Folge, dass dieses sich nach vorne schob, die rechte Körperhälfte des zuerst Verunglückten traf und ihn schwer verletzte. Der Mann wurde ins US-Militärhospital gebracht. (juh)
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