Vor 25 Jahren
Es stand in der AZ

Schon 270 Millionen Mark

"Für die Baumaßnahmen im Städtischen Marienkrankenhaus muss derzeit eine Gesamtsumme von 270 Millionen DM angesetzt werden", hieß es im November 1990.

Darauf verwies der bayerische Wirtschaftsminister August Lang beim Richtfest für den Bauabschnitt 2 A, unter dem die Aufstockung des zentralen Behandlungsbaus, dessen fünfgeschossige Erweiterung in Richtung Wiltmaisterstraße und die Sanierung des überbauten Bestandes zu verstehen ist. OB Wolfgang Dandorfer dankte der Staatsregierung, "dass sie unser Projekt wohlwollend begleitet und in dem Maße fördert, wie es nach dem Bauablauf notwendig ist." (juh)

Überfall auf Pfandleihhaus

Bargeld von rund 800 Mark erbeuteten zwei Männer bei einem Raubüberfall auf eine Pfandleihe im Hafnergäßchen. Die Täter hatten den 59-jährigen Inhaber brutal attackiert. Einer würgte ihn, der andere sprühte ihm Tränengas ins Gesicht. Die Fahndung nach den Männern verlief zunächst erfolglos. (juh)

2000 Tonnen Müll nach Paris

Rund 2000 Tonnen Hausmüll aus der Stadt und dem Landkreis wurden im Oktober 1990 nach Frankreich geschickt. Seit 1. Oktober lief der Müllexport. Der Abfall wurde auf die Lastwagen von drei französischen Transportunternehmen gepackt, die im Auftrag der Luxemburger Abnehmerfirma Buralux unterwegs waren. Zwei bis sechs Brummis verließen täglich das Gelände einer Schrottverwertungsfirma an der Sulzbacher Straße. In Paris landete der Dreck aus Amberg auf einer Deponie am Stadtrand der französischen Hauptstadt. (juh)
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