Vor 25 Jahren
Es stand in der AZ

Erster Parkscheinautomat

Am 5. November 1990 "tickte" am Schloßgraben der erste City-Parkscheinautomat. In den nächsten Tagen wurden auch drei andere Geräte am Roßmarkt sowie am Paulaner- und Paradeplatz in Betrieb genommen. Nach den Worten von Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer wurde damit "nach der Einführung des kommunalen Verkehrsüberwachungsdienstes ein weiterer Schritt zur Realisierung des verkehrsberuhigten Geschäftsbereichs in der Innenstadt getan". (juh)

Mit Gaspistole bedroht

Dem Lauf einer Gaspistole sahen sich Anfang November 1990 ein 26-jähriger und ein 40-jähriger Taxifahrer auf dem Standplatz vor dem Bahnhof gegenüber. Ein 19-jähriger Lagerarbeiter aus Hahnbach hatte den Finger am Abzug, der, wie sich später herausstellte, ungeladenen Waffe.

Der junge Mann verlangte die Herausgabe eines Walkmans, den er angeblich in einem anderen Taxi hatte liegen lassen. Soweit kam es aber nicht, denn ehe sich der "Revolverheld" versah, war eine gerufene Zivilstreife der Polizei am Tatort. Der Lagerarbeiter ließ sich widerstandslos festnehmen. (juh)

Aus für "City-Kreiser"

Am 7. November 1990 mussten sich die Autofahrer in Amberg Innenstadt von einigen ihrer alten Gewohnheiten verabschieden. Ab 14 Uhr trat das vom Stadtrat nach etlichen Geburtswehen beschlossene neue Verkehrskonzept in Kraft. Seine Kerninhalte: Einfahrt im westlichen Altstadtbereich nur noch über die Bahnhofsstraße, die somit eine Verteilerfunktion übernahm für Obere- und Untere Nabburger Straße, Herrnstraße und Ziegelgasse; Sperrung der Fronfestgasse für den Durchgangsverkehr; Parken nur noch in gekennzeichneten Flächen; Tempo 30 und "Rechts vor Links" in der gesamten Altstadt. "Es wird wahrscheinlich das komplette Chaos ausbrechen", orakelte Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer damals. Doch schon kurze Zeit später hatten die Autofahrer die neuen regeln verinnerlicht. (juh)
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