Vorbild steht in Regensburg

Den Vertretern der SPD gefiel das Parkhaus Petersweg, das rund 13 Millionen Euro gekostet hat, sehr gut (von links): Lucian Beggel, Simone Böhm-Donhauser, Dr. Thomas Burger, Birgit Fruth, Hannelore Zapf und Daniel Holzapfel. Bild: hfz

Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion sind nach Regensburg gefahren und haben sich dort das Parkhaus Petersweg angeschaut. Sie sind danach mit der Erkenntnis heimgekehrt, dass dieser Bau Vorbild für Amberg sein könnte.

"Man muss auch mal über den Tellerrand hinausschauen", betonte Birgit Fruth, Vorsitzende der Amberger SPD-Stadtratsfraktion. Sie kam mit weiteren Fraktionsmitgliedern nach Regensburg, um das 2014 nach gut zwei Jahren Bauzeit neu eröffnete Parkhaus Petersweg zu besichtigen. In Amberg steht derzeit ein Parkhausneubau auf der Tagesordnung. "Die SPD drängt auf eine schnelle, gut durchdachte Lösung der Parkraumbewirtschaftung in der Marienstraße", so Fruth, "deshalb wollten wir uns in Regensburg ein besonders gut gelungenes Beispiel ansehen und gute Ideen mit nach Hause nehmen."

Stadtrat Dr. Thomas Burger, stellvertretender Vorsitzender der Regensburger SPD-Fraktion, nahm die Amberger Delegation in Empfang und hatte mit Lucian Beggel vom Gebäude- und Anlagenmanagement der Stadtwerke Regensburg (SWR) einen ausgewiesenen Fachmann an seiner Seite. Beggel erläuterte den Gästen aus Amberg die vielen Vorzüge des neuen Parkhauses, welches auf sechs Ebenen rund 565 Stellplätze bietet.

Die Berücksichtigung historischen Baubestands sowie das gelungene Einfügen des Baukörpers in die Altstadt bei gleichzeitiger Unterbringung dreier Nachtlokale begeisterte die Amberger SPD. "Mitten im Welterbe ragt kein Betonklotz aus dem Stadt-Ensemble, sondern ein geschickt eingefügter Baukörper mit luftig-leicht erscheinender Architektur", lobte Fruth. "Die mit frostbeständigem Wachenzeller Dolomit-Stein gestaltete Außenfassade stellt zusammen mit der Dachgestaltung wesentliche Markenzeichen dar", unterstrich Burger.

"Ein sehr gelungenes Beispiel, welches wir uns gut als Vorbild für Amberg vorstellen können", resümierte Fruth, "wir nehmen viele wertvolle Anregungen aus Regensburg mit."

Auch die Gestaltung der Parkgebühren sei sehr positiv, hob die SPD hervor. Sie falle sehr moderat aus, die erste Stunde sei frei.
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