Vorstand mit der Entwicklung des Eine-Welt-Ladens zufrieden - Dr. Helmut Kollhoff weiter ...
Der faire Handel wächst rasant

Der neue Vorstand des Eine-Welt-Ladens ist der alte (von links): Margareta Köllinger, Vorsitzender Dr. Helmut Kollhoff und Markus Lacher. Nicht im Bild Monika Rambach. Bild: hfz

Gute Nachrichten hatte Vorsitzender Dr. Helmut Kollhoff zur Jahreshauptversammlung des Eine-Welt-Ladens im Paulaner-Gemeindezentrum mitgebracht. Er berichtete, dass sowohl bei den Mitgliederzahlen als auch bei den Einnahmen über die vergangenen Jahre hinweg keine großen Schwankungen zu verzeichnen gewesen seien.

Nach Jahren stetig steigender Einnahmen in den Weltläden befänden sich die Verkäufe in Amberg inzwischen auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Was insgesamt weiter rasant wachse, sei der faire Handel, angefacht auch durch die zunehmende Verfügbarkeit der Produkte in Supermärkten und Gastronomie und ein wachsendes Bewusstsein für ethisch vertretbaren Konsum in der Bevölkerung.

Diesen Bewusstseinswandel unterstütze der Amberger Eine-Welt-Laden mit seiner stark ausgeweiteten schulischen Bildungsarbeit. Kollhoff sprach von 110 Projekten, hauptsächlich als Unterricht an Schulen. Viele Klassen hätten am "Parcours zum fairen Handel" teilgenommen. Somit seien rund 2700 Schüler erreicht und für das Thema sensibilisiert worden. Einige Einrichtungen befänden sich mittlerweile schon auf dem Weg zur "Fair Trade Schule", um die neu gewonnenen Erkenntnisse konkret umzusetzen.

Den Beschluss des Stadtrates, Amberg zur "Fair Trade Town" machen zu wollen, bezeichnete Kollhoff als eine weitere erfreuliche Entwicklung, zu der die von einigen Vereinsmitgliedern geleistete Überzeugungsarbeit den Anstoß gegeben habe.

Einstimmig wiedergewählt

Bei der Neuwahl wurden alle Vorstandsmitglieder einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Vorsitzender bleibt also Dr. Helmut Kollhoff, seine Stellvertreterinnen sind Margareta Köllinger und Monika Rambach. Kassenführer ist weiter Markus Lacher.

Zum Ende der Versammlung befasste sich Kollhoff nochmals mit dem fairen Handel. Diejenigen, die sich hier engagieren, sollten in die Lage versetzt werden, als gut informierte Botschafter aufzutreten. So könnten sie den fairen Handel gegen "oft unsachliche Kritik" verteidigen.
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