War es Rache für die Abfuhr?
Polizeibericht

Amberg. (et) Das ist ärgerlich. Der Peugeot eines 57-Jährigen wurde am Mittwoch gegen 16 Uhr auf dem Parkplatz vor einem Einkaufszentrum an den Franzosenäckern beschädigt. Der Mann schilderte der Polizei, dass er, nachdem er seinen Wagen in einer Parklücke abgestellt hatte, von zwei osteuropäisch aussehenden Männern angesprochen und um Geld angebettelt worden sei. Er habe dieses Ansinnen abgelehnt und gesagt, dass er nichts gebe. Zu diesem Zeitpunkt sei sein Fahrzeug noch unbeschädigt gewesen.

Als der 57-Jährige 25 Minuten später zurückkam, hatte die Frontscheibe seines Peugeot einen langen Riss, der von einer kleinen Beschädigung am Rand der Scheibe herrühren dürfte. Nun könnte laut Polizei vermutet werden, dass die enttäuschten Bettler sich für die Abfuhr gerächt haben. Sachdienliche Hinweise hierzu nimmt die Polizeiinspektion Amberg entgegen.

Tipps und Termine Info über einige Studiengänge

Amberg. Die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden (OTH) bietet allen Interessierten in der Informations-Reihe "Studium und Beruf" die Möglichkeit, sich über folgende Studiengänge zu informieren:

Angewandte Informatik: Montag, 20. April, 16 bis 17 Uhr, OTH in Amberg (Kaiser-Wilhelm-Ring 23), Treffpunkt am Torbogen der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik (EMI); Internationales Technologiemanagement: Mittwoch, 22. April, 16 bis 17 Uhr, OTH in Weiden (Hetzenrichter Weg 15), Treffpunkt im Foyer vor der Bibliothek Wirtschaftsingenieurwesen: Donnerstag, 23. April, 16 bis 17 Uhr, OTH in Weiden, Treff ebenfalls im Foyer vor der Bibliothek.

Anmeldung per E-Mail (studienberatung@oth-aw.de).

Kurz notiert Den Glauben ins Leben einbinden

Amberg. Sie wuchs wohlbehütet in einem christlichen Elternhaus auf. Doch ihre Familie bekam bald - erst unter den Nationalsozialisten, dann unter russischer Besetzung und DDR-Regierung - die Härte der Regime zu spüren, bis sie mit ihren Angehörigen vor dem Mauerbau nachts und ohne jegliche Habe nach Westberlin floh. Dies erzählte Hanna Tuengerthal aus Rückersdorf bei der Monatsversammlung der "Christen im Beruf" im Drahthammer Schlößl. Erleichtert fügte sie hinzu: "Dabei erfuhren wir Wunder und eine große Schutzdecke über uns." Nach ihrer Heirat lebte Tuengerthal aus beruflichen Gründen 20 Jahre in Norwegen, engagierte sich auch in der evangelischen Kirche in Oslo. Sie meinte: "Es war aber noch nicht der Zeitpunkt, für Gott mehr zu tun - eine persönliche Beziehung zu ihm aufzubauen." Dies geschah erst nach ihrer Rückkehr nach Deutschland.

Nach Umwegen über esoterische Kreise fand sie Zugang zur evangelischen Geistlichen Gemeindeerneuerung und zu Hauskreisen, übergab ihr Leben "ganz unspektakulär" Jesus. Seit Jahren leitet Tuengerthal Glaubenskurse für Erwachsene, "Stufen des Lebens" genannt. Durch Bilder und Collagen versuchen die Teilnehmer, ihren Glauben mit ihrem Leben in Beziehung zu ringen.
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