Warum ein Schild nach Griechenland etwas mit Frauenfeindlichkeit zu tun hat

Warum ein Schild nach Griechenland etwas mit Frauenfeindlichkeit zu tun hat Er wäre ja nicht frauenfeindlich, meinte der Kollege aus der Sportredaktion mit einem Grinsen im Gesicht. Aber überwiegend Frauen hätten ihn darauf angesprochen, dass dieser Pfeil ein falsches Bild suggerieren könnte. Also wie jetzt? Der Pfeil nach Trikala, das 1350 Kilometer entfernt ist, soll das Verkehrszeichen, etwa 5 Meter entfernt, aufheben? Das heißt, wer nach Griechenland will, der fährt nicht rechtsherum, sondern biegt i
Er wäre ja nicht frauenfeindlich, meinte der Kollege aus der Sportredaktion mit einem Grinsen im Gesicht. Aber überwiegend Frauen hätten ihn darauf angesprochen, dass dieser Pfeil ein falsches Bild suggerieren könnte. Also wie jetzt? Der Pfeil nach Trikala, das 1350 Kilometer entfernt ist, soll das Verkehrszeichen, etwa 5 Meter entfernt, aufheben? Das heißt, wer nach Griechenland will, der fährt nicht rechtsherum, sondern biegt im Kreisel aufs Geratewohl nach links ab? Würde bedeuten, dass sich Griechenland-Fahrer und deutscher Kreisel-Dreher wieder auf der anderen Seite auf halber Strecke begegnen. Was für ein Zeichen an Europa! Umso schöner wäre es, wenn das Treffen nicht mit Varoufakis-Stinkefinger enden würde - unter Autofahrern ein übliches Mittel der internationalen Verständigung. Nein, wir Frauen pflegen diese Form der Kommunikation nicht. Und vor allem nicht mit der Sportredaktion. Etwaige Beweismittel sind Fake. (roa) Bild: Huber
Weitere Beiträge zu den Themen: Kurz notiert (401123)November 2015 (9608)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.