Was Frauen sich so wünschen

Ihre Ideen für die Altstadt - von Möglichkeiten, die Forum-Gelände und Bürgerspital-Areal bieten, über Verschönerungsmaßnahmen bis zu Winter- und Weihnachtsbeleuchtung - legte die Frauen-Union dar. Bild: hfz

Familien-Treffpunkt, Markthalle, Jugendforum: Die Amberger Frauen-Union hat Ideen für die Altstadt. "Wir Frauen organisieren die Familie und bestimmen damit zum großen Teil, wo und wie wir leben."

Bei der Gestaltung des Forum-Geländes und des Bürgerspital- Areals hat die Frauen-Union laut einer Pressemitteilung genaue Vorstellen: "Es muss Treffpunkt für die ganze Familie werden, sozusagen das Herz der Innenstadt", forderte Nicole Gude. "Wir sehen es für absolut notwendig an, dass hier attraktive Geschäfte als Frequenzbringer angesiedelt werden, aber gleichzeitig brauchen wir auch einen Ort für den Verkauf von örtlichen Produkten, ähnlich einer Markthalle", fügte Andrea Widder hinzu. In den Innenhöfen ist nach Ansicht der Frauen-Union Platz für Kultur, Cafés (zum Beispiel Elterncafés), Bars und Kneipen.

"Garage als Chance"

Vorstellbar seien inhabergeführte Geschäfte mit Markenprodukten, aber auch ein Fitnessstudio oder ein Aufenthaltsort für die Jugend. "Wer schickt die Jugendlichen eigentlich immer an den Rand des Geschehens?", fragte sich Gertraud Neiswirth. In den oberen Stockwerken böte sich Wohnen an. Im Bau einer Garage unter dem gesamten Areal sehen die CSU-Frauen eine Jahrhundert-Chance. Deswegen müsse das Parkhaus so tief, so groß und so bequem wie möglich zugänglich sein. Neben Quartiersparkplätzen für modernes Wohnen und Dienstleister würden zur Belebung der Innenstadt unbedingt öffentliche Stellplätze benötigt. Alles andere sei ein Riesenfehler, der nicht mehr zu korrigieren sei.

Rosen für Fußgängerzone

Lebensmittel, Einkäufe für die Schule, Blumensträuße und Kleidung - all das wolle man nicht durch die ganze Stadt schleppen. "Da entscheide ich mich dann doch lieber für die grüne Wiese", meinte Isabell Rupprecht und führte noch an, dass vor allem die Älteren bequeme Parkmöglichkeit schätzen. Die Frauen befassten sich auch mit der Schönheit der Stadt. Beispiele, wie's geht, fänden sich in der Fronfestgasse, der Zeughausstraße vor der Stadtbibliothek oder in der Schiffbrückgasse: "Herrliche Kletterrosen schmücken die Häuser, einfach und schön." Deshalb der Vorschlag der Frauen-Union: Rosenstöcke sollten sich durch die Fußgängerzone ziehen und auf den Plätzen wiederkehren.

Im Winter gehöre Licht zur Altstadt, deshalb sollte Atmosphäre geschaffen werden - mit der Winter-Weihnachtsbeleuchtung in der Fußgängerzone und auf den Plätzen. Für den Tourismus wünscht sich die Frauen-Union, dass eine öffentliche Martinsturmbesteigung jederzeit möglich sei. Beim nächsten Treffen wollen sich die Frauen mit dem Gewerbe-Standort Amberg beschäftigen:Denn ihre Wünsche kosten Geld.
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