Was macht Amberg für Studierende?
Leserbriefe

Zum Artikel "Das Dandorfer-Technikum als Dankeschön für die Verdienste um die Hochschule" (Amberger Zeitung, 16. Oktober):

So wie Herr Dandorfer von der Namensgebung des Kompetenzzentrums Kraft-Wärme-Kopplung überrascht war, so war das bei uns als Studierendenvertretung ebenso der Fall. Der Alt-OB mag zwar daran beteiligt gewesen sein, dass die Hochschule nach Amberg und Weiden gekommen ist, jedoch hat er über die Jahre vernachlässigt, die Stadt entsprechend attraktiv für die Studierenden zu machen.

Dies war noch nie und wird auch nie eine alleinige Aufgabe der Hochschule sein. In den letzten Jahren wurde dies vergessen, man mag nur hoffen, dass es sich nun ändern wird.

Die regionale Wirtschaft sowie der Einzelhandel und Privatleute profitieren, wie diverse Artikel immer wieder zeigen, in hohem Maße von dem Standort und den Studierenden hier in Amberg. Diese fragen sich jedoch immer wieder, was die Stadt für einen selbst macht.

Indirekt mag die Hochschule vielleicht unterstützt werden, aber dies kann nicht der Sinn und Zweck sein, nur eine gute Hochschule zu haben, die Stadt ist aber nicht attraktiv genug.

Diese Problematik muss dann durch aufwändige Werbeaktionen für den Standort Amberg seitens der Hochschulverwaltung kompensiert werden, was zu einer unnötigen Zusatzbelastung für die Verwaltung und die Studierendenvertretung führt.

Wie viel die Hochschule für die Stadt wert ist, sieht man an dem ignoranten Handeln bei der Einführung der kostenpflichtigen Parkplätze rund um die Amberger Altstadt.

Ohne Einbindung der Hochschule und der Studierenden wurde der Parkplatz neben dem Hochschulgelände vom einen auf den anderen Tag gebührenpflichtig. Dass dies eine Fehlentscheidung war, sieht man an der jetzigen Änderung der Parkverhältnisse. Deshalb ist für uns der Zusatzname des KWK doch sehr fraglich.

Studierendenvertretung AmbergStefan Stieglerund Alexander Röckl

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