Was sonst noch diskutiert wurde

Weitere Punkte aus den Anträgen (neben denen, die ohne große Diskussion an die Fachstellen weitergeleitet wurden):

Brückenschlag Welserstraße

Den Antrag der SPD für eine Brücke über die B 85 hinüber ins Eisbergviertel lehnten die anderen Parteien ab. Dieter Mußemann (CSU) bezeichnete es als ein "völlig überzogenes Monsterbauwerk". Die CSU sah eine "zusätzliche Bus-Querverbindung aus dem Wohnviertel Eisberg-Eglsee hin zum Nahversorgungsstandort an der Welser-/Fuggerstraße" als ideales Beispiel, wie das Citybus-Sternsystem durch neue Querverkehrsspangen vor allem an die Bedürfnisse von Menschen mit eingeschränkter Mobilität angepasst werden könnte. Laut Rechtsreferent Dr. Bernhard Mitko muss darüber der ZNAS entscheiden, der auch um eine Stellungnahme gebeten wird.

GeneralsanierungStadttheater

Vor allem im Hinblick auf Barrierefreiheit soll sie schnell erfolgen, doch muss über Einzelheiten der Stadtrat entscheiden. Begrüßt wurde die Bürgerbeteiligung durch eine Umfrage, an der 300 Amberger teilnahmen.

Hochwasserschutz

Die SPD möchte die Maßnahmen schneller umsetzen, bis spätestens 2017 schon in Ammersricht und Raigering. Der OB ist skeptisch, ob das so schnell geht, und möchte ein Gesamtkonzept vorantreiben. Die technische Seite wurde in den Bauausschuss verwiesen.

Luitpoldhöhe

Der Stadtteil soll durch den Ausbau der Dr.-Robert-Strell-Straße zur Gemeindeverbindungsstraße mittelfristig auf der kürzesten Route an das Stadtzentrum angebunden werden. Dafür wurden Planungsmittel in Höhe von 30 000 Euro bewilligt.

Radwegenetz

Für die Sanierung der maroden Hinweisschilder für Radfahrer werden einmalig 10 000 Euro reserviert.

Sauberkeit in der Altstadt

30 000 Euro für zusätzliche Reinigungsarbeiten in der Innenstadt nach Großveranstaltungen gibt es auf Wunsch der CSU.

Bierstadt Amberg

Zum 500-jährigen Bestehen des bayerischen Reinheitsgebots bekommt das Kulturreferat 20 000 Euro, um den Ruf Ambergs als Bierstadt durch Events wieder neu aufleben zu lassen. Die lokalen Brauereien sollen davon profitieren.

Baugebiet Akazienweg

Für die Planung der Erschließung der zehn Parzellen dort gibt es 20 000 Euro. Das Baugebiet Bergsteig-Mitte soll von der Stadtbau schnell erschlossen werden.

Holzbauprogramm

Die SPD wünschte ein Konzept zur Förderung von Holz bei Neubau und Sanierung, etwa durch einen Bonus bei Verwendung von Holz aus dem Amberger Stadtwald. Da das Forstamt aber schon 75 Prozent davon regional vermarktet, kamen Zweifel auf, ob ein solcher Bonus sinnvoll ist. Jetzt ein Thema für Umwelt- und Bauausschuss, zusammen mit der Prüfung, wo die Stadt selbst Holz als Baustoff einsetzen kann.

Albert-Schweitzer-Schule

Die SPD möchte dort für die Ganztagsbetreuung einen Speisesaal schaffen. OB Cerny sieht damit, da das nur durch einen Erweiterungsbau möglich sei, Kosten von bis mindestens 300 000 Euro verbunden. Die CSU möchte erst die Maßnahmen an den anderen Schulen abschließen.

Barrierefreiheit in Schulen

Deren Überprüfung wird in den Schulentwicklungsplan mit aufgenommen.

Ostbayerischer Faschingszug

Wenn sich die Narrhalla für 2019 darum bewirbt, bekommt sie von der Stadt Rückendeckung. Beim letzten Mal war das in Zahlen ein Zuschuss von 10 000 Euro.
Weitere Beiträge zu den Themen: Hochwasser (3437)November 2015 (9608)
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