Weg vom Kneipensport

Bert Jäckl, Präsident des bayerischen Billardverbandes (links) und Bürgermeisterin Brigitte Netta gratulierten dem Vorsitzenden Werner Zerhau zum zehnjährigen Bestehen des Billardclubs "Old School". Bild: hfz

Angefangen hat der Billard-Club als Stammtisch mit fünf Spielern, inzwischen ist er auf 20 Mitglieder angewachsen. Ganz gemütlich feierte "Old School" das Zehnjährige.

Zum zehnten Geburtstag, der in einem Hof in der Bäumlstraße gefeiert wurde, kamen unter anderem Bürgermeisterin Brigitte Netta und Bert Jäckel, Präsident des bayerischen Billardverbandes. Seit den Anfängen als Stammtisch im Café Parapluie ist Werner Zerhau Vorsitzender des von ihm gegründeten Clubs. Im Parapluie verbrachten die Hobbyspieler die ersten acht Vereinsjahre, die Mitgliederzahl stieg stetig an.

Zwei Tische gekauft

Vor zwei Jahren entschied sich "Old School", eigene Wege zu gehen, in der Bäumlstraße wurde ein eigener Raum angemietet. Der Club kaufte zwei Tische und polierte diese auf. Nebst vielen Freundschaftsspielen veranstalteten die Billardfreunde unzählige Monatsturniere, vier Stadtmeisterschaften, drei große Preisgeldturniere und sogar ein "Vier Gewinnt"-Turnier im Café Engelchen.

Bürgermeisterin Brigitte Netta beglückwünschte den Club. Heutzutage sei es nicht einfach, als kleine Truppe mit 20 Mitgliedern zu bestehen. Bert Jäckl lobte den Einsatz aller Spieler. Der Billardverband versuche immer, diesen doch sehr schweren Körper-Geist-Augen-Sport zu leben und den schlechten Ruf als Kneipensport los zu werden. Er bedauerte, dass "Old School" als Stammtisch auftritt und nicht am Liga-Spielbetrieb teilnimmt. Wichtig sei aber, Poolbillard für Hobbyspieler anzubieten und so publik zu machen.

Präsente gab es für die noch im Club verbliebenen Gründungsmitglieder Christian Zerhau und Patrick Seuß. Für gute Stimmung und Unterhaltung beim Fest sorgte die Band "KMH unplugged". Als Überraschunggast trat in den Musikpausen die Line-Dance-Gruppe "The wild Country Boots" auf.

Interessantes Clubleben

Für die Zukunft sei noch so einiges geplant, sagte Vorsitzender Zerhau und kündigte Freundschaftsspiele, Turniere und andere Veranstaltungen an, um den Mitgliedern ein abwechslungsreiches Clubleben zu bieten. Zerhau richtete den Blick nach vorne: In fünf Jahren soll das 15-Jährige als Sommerfest gefeiert werden.
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