Weite Fahrt, starker Gegner: FEB Amberg im Pokal-Achtelfinale beim KSC Önsbach
Alles andere als ein Traumlos

Den Abschluss des Sportjahres 2014 bildet für die Kegler von FEB Amberg das Achtelfinale im DKBC-Pokal. Die Begeisterung über die Auslosung hatte sich in Amberg in Grenzen gehalten, führt die Reise am Samstag, 20. Dezember, doch weit in den Südwesten (einfache Strecke 350 Kilometer), zum südbadischen Landesligisten KSC Önsbach (Beginn 13 Uhr).

Auf dem Papier ist der Erstligist aus der Oberpfalz sicher Favorit, zumal er sich in dieser Saison bislang mehr als beachtlich schlug und mit Rang drei die Überraschungsmannschaft der Liga ist. Trainer Gerhard Sattich kann wohl wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen und somit sicherlich eine schlagkräftige Mannschaft ins Rennen schicken. Die Form des Teams ist ebenfalls gut, so dass der Einzug ins Viertelfinale beim Drittligisten erklärtes Ziel ist.

Doch Vorsicht ist geboten: Der KSC Önsbach spielt eine beachtliche Saison und verlor auf eigener Anlage bislang nur ein Spiel. Für die Amberger ist Önsbach ein völlig unbekanntes Terrain und die Partie findet - für FEB ungewohnt - über sechs Bahnen statt. Volle Konzentration ist also gefordert, um das gastgebende Team um die Leistungsträger Dirk Barbanes und Simon Sester in Bedrängnis zu bringen. Dies musste in der letzten Pokalrunde schon der Zweitligist aus Hainstadt erfahren, der gegen die knapp 3600 Kegel der Gastgeber völlig chancenlos war. Kann der Verbandsligist eine solche Leistung wiederholen, wird es sicher eng für FEB.

Die Motivation im Amberger Lager ist aber groß, eine bislang überragende Halbserie mit dem Einzug in die Runde der letzten Acht zu krönen. Geht es nach den Ambergern, darf die jüngste Erfolgsserie mit nunmehr fünf Siegen aus den letzten Pflichtspielen gerne noch ein wenig anhalten.
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