Weitere Themen der Bürgerversammlung

Fahrspuren und Lkw stören

Viele Menschen haben ein gutes Auge für häufig auftretende Probleme in ihrer Nachbarschaft: Dafür war auch Birgit Wittmann in der Bürgerversammlung ein gutes Beispiel. Sie hatte beobachtet, dass die Markierung der Mittellinie auf der Sebastianstraße vorm Kircherl bei Kraftfahrern immer wieder zu dem Missverständnis führt, dies sei eine Linksabbiegespur. Sie stehen dann beim Abzweigen auf der Gegenfahrbahn, was gefährliche Situationen auslöse.

Die Stadt sagte zu, diese offenbar irritierende Kennzeichnung zu ändern. Ebenso will sie auf dem Längsparkstreifen vorm Sebastianskircherl ein Parkverbotsschild für schwere Lkw anbringen, die hier oft übers Wochenende abgestellt werden. Darauf hatte Wittmann ebenso aufmerksam gemacht wie auf eine wünschenswerte dritte Spur an der Ampeleinmündung Wingershofer Straße in Kaiser-Wilhelm- und Kurfürstenring. Gegenwärtig führe die Doppelmarkierung für den die Kreuzung querenden Verkehr und die Rechtsabbieger mit Grünpfeil-Ampel dazu, dass Letztere nicht starten könnten, wenn eben ein Geradeausfahrer vorne steht. Hier einfach eine Ummarkierung anzubringen, wie es die Stadt schon vorhatte, ist aber laut Baureferent Markus Kühne nicht möglich, weil das Staatliche Bauamt als Verantwortlicher für die querende B 85 das abgelehnt habe. Es will sich diese Situation erst 2015 bei einer Neuasphaltierung ansehen.

Parkchaos am Friedhof

Ja, die Parksituation am Katharinenfriedhof ist an manchen Feiertagen und bei größeren Beerdigungen mitunter chaotisch: Das weiß auch die Stadt. Sie konnte sich bei der Bürgerversammlung aber nicht dazu durchringen, dem Antrag von Petra Zeidler zu folgen, an der Katharinenfriedhofstraße Schilder mit Hinweis auf weitere Stellplätze am Fiederbach aufzustellen. Das könne vielleicht in einem zweiten Schritt geschehen, wenn der Schotter hier einer ordentlichen Teerfläche gewichen ist - eine Maßnahme für die Zukunft. Auch mit Halteverbotsschildern wollte sich OB Michael Cerny nicht anfreunden: "Der Polizist, der da an Allerheiligen rumspaziert und aufschreibt, wäre wahrscheinlich heldenhaft."

Grün besser bändigen

"Anspruch der Stadt muss es sein, dass das Grün auf den Spielplätzen entsprechend geschnitten und gepflegt wird." Daran gab es für OB Michael Cerny keinen Zweifel, nachdem Spielplatzpatin Kornelia Schmid hier in jüngster Zeit einige Defizite ausgemacht hatte. Auch an anderen Stellen wucherten ihr Hecken und Gebüsch zu stark: an der Bushaltestelle in Gailoh und am dortigen Geh- und Radweg im Gewerbegebiet. In beiden Fällen hat die Stadt bereits gehandelt und für Rückschnitte gesorgt. (ath)
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