Wenn's knirscht und knackt

Viele kennen das: Schmerzen beim Aufstehen, beim Bewegen oder Belasten von Knie oder Hüfte, knirschende Geräusche im Gelenk oder auch Schmerzen im Ruhezustand. Der Volksmund sagt, man wird alt. Oft steckt aber eine Krankheit dahinter, deren Behandlung in Hände von Spezialisten gehört.

Es sind die typische Beschwerden, unter denen Menschen mit Verschleißerscheinungen im Knie- oder Hüftgelenk leiden. Wenn Medikamente und Physiotherapie nicht mehr helfen, gibt es die Möglichkeit einer Operation. Dabei wird das kranke Gelenk durch ein künstliches ersetzt, teilt Krankenhaussprecherin Stephanie Gräß in einer Pressemitteilung mit. Solche künstlichen Implantate heißen Endoprothesen.

Verschiedene Faktoren

Für Betroffene zählt nach einer Operation vor allem eines: ein möglichst gutes Behandlungsergebnis. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab: So spielt die Qualität der Implantate eine große Rolle, ebenso wie die Qualifikation und Erfahrung der Operateure, behandelnden Ärzte und des Pflegepersonals. Und auch die Betreuung nach der Operation bis zur Reha ist extrem wichtig, informiert Gräß weiter.

Unabhängig geprüft

All diese Kriterien werden in zertifizierten Endoprothetikzentren (EPZ) regelmäßig von unabhängigen Experten geprüft. Bekommt ein EPZ nach der Überprüfung das offizielle Qualitätssiegel, können sich Patienten darauf verlassen, dass sie in diesem Zentrum nach den neuesten medizinischen Standards behandelt werden und dass Patientensicherheit und Qualität hier immer an oberster Stelle stehen. Das Endoprothetikzentrum St. Marien am Amberger Klinikum hat diese hohen Qualitätsanforderungen erfüllt und darf sich deshalb nun zertifiziertes Endoprothetikzentrum nennen. "Wir freuen uns über dieses Qualitätssiegel", so Klinikumsvorstand Manfred Wendl.

"Vor allem für unsere Patienten und auch für einweisende Ärzte ist es ein Zeichen dafür, dass unsere Ärzte, unser Pflegepersonal und unsere Therapeuten erfahrene Fachkräfte auf ihrem Gebiet sind - sowohl was die Behandlung als auch die Nachsorge bei Gelenkersatz-Operationen angeht.

Denn für die Zertifizierung müssen wir beispielsweise hohe Operationszahlen in diesem Fachgebiet nachweisen." Im Mittelpunkt aller Bemühungen stehe immer der jeweilige Patient. Für jeden einzelnen Betroffenen werde individuell das passende Implantat ausgewählt. "Deshalb stehen im Endoprothetikzentrum St. Marien jederzeit verschiedene hochwertige Prothesen-Systeme zur Verfügung", erklärt Dr. Helmut Dirschedl, der Leiter des Zentrums.

Schmerzfreies Leben

"Die Implantate werden nach wissenschaftlichen Kriterien ausgewählt, natürlich abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten. Nur so können wir am Ende ein möglichst optimales Ergebnis erreichen, was für die Betroffenen der erste Schritt zurück in ein schmerzfreies, aktives Leben bedeutet."
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