"Wirtschaftlicher Schaden" auch fürs Klinikum

Dass es für Park & Ride ein Gesamtkonzept braucht, ist für den OB aus zweierlei Gründen klar. Erstens ist er überzeugt, dass das Parkdeck Marienstraße derzeit von 100 bis 120 typischen P&R-Kunden genutzt wird. Also von Leuten, die regelmäßig beruflich mit dem Zug nach Nürnberg pendeln und vorher hier kostenlos, bequem und nah am Bahnhof ihr Auto abstellen. Das trage auch zur Parkplatznot im Umfeld bei, wodurch nicht nur die Mitarbeiter des Klinikums, sondern auch das Haus selbst einen Nachteil hätten. "St. Marien verliert dadurch Patienten", warnt der OB. Letztere entschieden bei geplanten Aufenthalten und kleineren Eingriffen mitunter schon, in andere Orte zu gehen, wo ihre Angehörigen bei Besuchen leichter Parkplätze in Krankenhausnähe fänden. "Das ist echt ein wirtschaftlicher Schaden für uns", betont Cerny und setzt sich auch deshalb nachdrücklich für die Erweiterung des Parkdecks Marienstraße ein. Während dessen Bauphase wäre es außerdem gut, wenn schon die ersten P&R-Flächen als vorübergehende Ausweichquartiere zur Verfügung stünden. Und generell gilt es für Cerny eben, die Bahnpendler dorthin zu bringen, wo sie beziehungsweise ihre Autos hingehören: auf "echte" Park-&-Ride-Flächen. (ath)
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7958)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.