Wirtschaftsnotiz

Marianne und Hans Lotter (links) sind stolz auf ihre Tochter Christine (Dritte von rechts), die an der Eglseer Straße ihre eigene Metzgerei eröffnet hat. Mit auf dem Bild: Stephan Horst (Lebensgefährte der Chefin), OB Michael Cerny und Johannes Lotter (von links). Bild: gf

Metzgerei auf über

400 Quadratmetern

Amberg. (gfr) Die "Lotterei" ist eröffnet. Der Name kommt nicht von ungefähr: Chefin ist Metzgermeisterin Christine Lotter (Sulzbach-Rosenberg), die nach einem längeren Provisorium nun eine eigene Metzgerei an der Eglseer Straße neben der Max-Josef-Schule betreibt. Dort, wo ab 1907 die Metzgerei Peter stand.

An die Frage "Darf es ein bisschen mehr sein?", der in Metzgereien üblich sein soll, erinnerte der mit der Planung beauftragte Architekt Markus Maier. Denn diesen Satz habe er oft gehört. Mit dem Unterschied, dass es Lotter war, die bei den Handwerkern auf mehr Leistung und mehr Prozente gedrängt habe.

Und es ist tatsächlich "a bisserl mehr" geworden in der "Lotterei". Laden, Imbiss-Stüberl, Theke, Küche, Vorbereitungstrakt, Lager und Kühlräume bringen es auf insgesamt 430 Quadratmeter. Im Außenbereich stehen insgesamt bis zu 15 Parkplätze zur Verfügung.

Die Chefin ist gelernte Hotelkauffrau, die in einigen Nobel-Häusern tätig war (unter anderem bei Alfons Schuhbeck), dann aber im elterlichen Betrieb in Sulzbach-Rosenberg das Metzgerhandwerk lernte, die Meisterschule in Augsburg besuchte und die Prüfung als Metzgermeisterin bestand.

Auf den in der Planungsphase gut gelaufenen Containerverkauf wies Metzgermeister Hans Lotter hin, der seine Tochter beim Schritt in die Selbstständigkeit begleitet hat. OB Michael Cerny meinte, dass hier eine Jungunternehmerin ihr Handwerk mit Herzblut betreibe.

Mit ihrer fundierten Ausbildung habe Christine Lotter den Grundstein gelegt, als selbstständige Unternehmerin tätig sein zu können, sagte Kreishandwerksmeister Hans Weber. Die technische Ausstattung der Metzgerei sei auf dem neuesten Stand. Das Glück sei mit den Tüchtigen, betonte Pfarrer Markus Brunner (St. Georg), der zusammen mit Pater Janusz Wrobel vom Mariahilfberg das neue Geschäft segnete.
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