Wohlfühlen im "Prachtbau"

"Wir haben noch nichts gefunden, was nicht passt." Reinhilde Denninger, Leiterin des Raigeringer Kindergartens St. Josef, war voll des Lobes über den Neubau gleich hinter dem Pfarrhaus. "Die Kinder fühlen sich wohl, das ist das Wichtigste, und die Erzieherinnen natürlich auch." CSU-Ortsvorsitzender Daniel Müller: "Unsere Fraktion hat die Variante mit einem Neubau stets begrüßt. Mit finanzieller Unterstützung der Stadt Amberg hat die Kirchenstiftung St. Josef als Träger der Einrichtung hier etwas außerordentlich Schönes geschaffen."

Müller erinnerte an die Übergangszeit vom Abriss im Juni 2013 bis zum Einzug im September 2014 mit der Auslagerung der Gruppen in den Pfarrsaal. "Das war sicher eine harte Zeit für alle Beteiligten, aber das Warten hat sich für diesen Prachtbau sicherlich gelohnt." Am Donnerstag, 14. Mai, wird der Kindergarten-Neubau eingeweiht, die Segnung der Räume übernimmt Bischof Rudolf Voderholzer.

Beim anschließenden Rundgang durch die hellen Räume zeigten Architekt Erhard Retzer und Kirchenpfleger Alfred Schorner den Gästen die Räume und nannten ein paar Zahlen. 62 Kinder werden derzeit betreut. 50 davon sind in zwei Kindergartengruppen und 12 in der Krippe untergebracht. Die Südseite ist mit bodentiefen Fenstern verglast. Der Blick kann ungehindert auf Wiesen und den schon bald begrünten Hochwassergraben schweifen. Platz zum Toben oder Entspannen gibt es nun auf knapp 600 Quadratmetern.

"Besonders stolz sind wir auf den Außenbereich. Hier wird der Platz optimal ausgenutzt", erklärte Retzer. Im Untergeschoss verbirgt sich auf 90 Quadratmetern die Pellet-Heizung, die Technik der zentralen Lüftung und der Photovoltaik-Anlage. Energetisch sei das Gebäude top-modern, versicherte Retzer.

1,7 Millionen Euro hat der Neubau gekostet, mehr als ursprünglich angenommen (1,5 Millionen Euro). 370 000 Euro beträgt unterm Strich der Anteil, den die Pfarrei berappen muss, erklärte Kirchenpfleger Alfred Schorner.

Die CSU-Politiker, allen voran OB Michael Cerny, sicherten gegenüber Schorner, Denninger und Pfarrer Eduard Kroher ihre weitere Unterstützung zu. Cerny: "Wir sehen beim Unterhalt und der Finanzierung von Einrichtungen für Kinder jedoch auch den Freistaat in seiner Pflicht." (blm)
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