Wohlstandsschere Thema beim Arbeitskreis Shalom
Strukturen verändern

In Begleitung von Schwester Maria-Theresia Knippschild (Mitte, in Ordenstracht) kam Schwester Roxanne Schares (rechts daneben) an die DJD-Schulen, um sich über die Arbeit des Shalom-Arbeitskreises zu informieren. Leiter Studiendirektor Stefan Hirblinger gab mit seinen Kollegen und Schülerinnen gern Auskunft. Bild: hfz
Die größer werdende Schere zwischen reichen und armen Ländern war ein Thema beim Besuch der Koordinatorin des "Internationalen Netzwerks Shalom der Armen Schulschwestern v.U.L.Fr.", Schwester Roxanne Schares, beim Arbeitskreis Shalom der Dr.-Johanna-Decker-Schulen.

Sie kam in Begleitung von Schwester Maria-Theresia Knippschild innerhalb ihres Deutschlandbesuchs nach Amberg, um sich über die Aktivitäten des Arbeitskreises zu informieren. Dieser wurde gegründet, als die Schule noch in der Trägerschaft der Armen Schulschwestern war. Er stellt mit seiner Mitarbeit in diesem internationalen Netzwerk gewissermaßen auch ein Bindeglied an die Ursprünge der Schule dar. In einem lebhaften Gedankenaustausch präsentierten Schülerinnen zunächst Projekte des Arbeitskreises.

Schwester Roxanne gab einen Überblick über die Shalomarbeitskreise ("Shalom-Clubs") auf den Kontinenten. Dann ging sie auf die immer größer werdende Schere zwischen armen und reichen Ländern ein und ermunterte die Schülerinnen, sich über die globalen Zusammenhänge zu informieren.

Wichtig sei, ohne Scheu an Politiker heranzutreten, um über die Hilfsprojekte hinaus eine Veränderung der Strukturen zu erreichen, die letztlich für die Wohlstandsunterschiede verantwortlich sind und die Quelle vieler aktueller Konflikte sind.
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