"Wohnbebauung wäre kontraproduktiv"

Andreas Wörz kann nicht in die Zukunft blicken. "Das klappt oder es klappt nicht", sagt er über seine Pläne, das Ring-Theater zu einem Veranstaltungszentrum zu machen. "Der gute Wille der Stadt spielt da auch eine große Rolle", sagt der Kino-Betreiber und meint damit auch die finanzielle Unterstützung, ohne zum jetzigen Zeitpunkt konkrete Summen zu nennen: "Da zählen wir drauf. Ein kleiner Verein allein kann das sicher nicht leisten."

In erster Linie geht es Wörz aber um ein Problem, "das nicht zu übersehen ist" - das noch freie ehemalige Bürgerspitalgelände, denn: "Eine Wohnbebauung wäre kontraproduktiv. Ich sehe schon ein, dass die Leute, die da wohnen sollen, ihre Ruhe haben wollen."

Andreas Wörz kann sich aber auch gut vorstellen, dass die Stadt ihre bisherige Planung überdenkt, eventuell einen Lebensmittelmarkt ansiedelt oder eine Hochgarage baut. Wörz hofft dennoch, dass er aus dem Ring-Theater einen Kulturtempel machen darf. Unabhängig vom Nachbargrundstück. (tk)
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