Zivilcourage leben

"Schulen ohne Rassismus - Schulen mit Courage": Auch die Berufsfachschulen für Kranken- und Kinderkrankenpflege des Klinikums St. Marien gehören nun zu diesem solidarischen Kreis.

Oberbürgermeister Michael Cerny als Pate der Schulen überreichte, auch in seiner Eigenschaft als Verwaltungsratsvorsitzender des Klinikums, jetzt den Titel und das zugehörige offizielle Schild an die Belegschaft.

Respekt für alle wichtig

Auf Initiative von Schülersprecher Dominik Greim startete das Projekt an den Berufsfachschulen. Schulleiterin Claudia Staudinger erklärte bei der Übergabe: "Für uns war es schon immer wichtig, dass unsere Schüler respektvoll miteinander und mit anderen Menschen umgehen." Dafür würden sie schon im ersten Ausbildungsjahr sensibilisiert.

In diese Kerbe schlug auch der OB: "Es ist enorm wichtig, sich aktiv gegen Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Benachteiligungen auszusprechen. Dass sich schon junge Menschen mit diesem Thema auseinandersetzten und sich zu Toleranz und Zivilcourage bekennen, finde ich sehr gut!"

Diese Einstellung teilten auch alle Verantwortlichen des Klinikums: der gesamte Verwaltungsrat, Vorstand Manfred Wendl, Ärztlicher Direktor Dr. Harald Hollnberger und Personalratsvorsitzender Reinhard Birner flankierten Sebastian Zollner von der Landeskoordinationsstelle, der Schild und Urkunde samt Ansteckern überbrachte.

Im Juni nächstes Projekt

Wie die Schülersprecher Dominik Greim und Lisa Wagner informierten, ist im Juni schon das nächste Projekt gegen Rassismus geplant: In einem Intensivseminar in Windberg beschäftigen sich die Schüler eine Woche mit dem Thema.
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