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Für Udo Fechtner, 2. Bevollmächtigter der IG Metall-Geschäftsstelle Amberg, sind wichtige Rentenreformen auf den Weg gebracht worden. Bei allen Berechnungen dürften Kinder niemals gegengerechnet werden, denn ohne Kinder habe die Gesellschaft keine Zukunft. Fechtner warnte davor, dass das Rentenniveau von derzeit durchschnittlich 1139 Euro bis zum Jahr 2030 auf gerade einmal 1000 Euro absinken werde. Grundsätzlich sei er der Ansicht, dass ein Rentensystem eine Rente garantieren müsse, von der man auch leben könne. Bei einer anschließenden Diskussion ging es um zusätzliche Eigenabsicherung und atypische Arbeitsverhältnisse wie Teilzeit oder Leiharbeit. Dabei riet der Tafel-Vorsitzende Bernhard Saurenbach den Politikern, etwas weiter zu denken, als bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode. Weitere Themen waren die Generation Praktikum und Mindestlohn-Kontrollen. Fechtner: "Verstöße gegen den Mindestlohn sind keine Kavaliersdelikte, sondern klare Missachtungen gegen geltendes Recht." Sie sollten nicht zurückhaltender geahndet werden als Steuerdelikte. (gfr)
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