Zweckentfremdeter Bahntunnel: Öffentliche Toilette und Müllhalde

Zweckentfremdeter Bahntunnel: Öffentliche Toilette und Müllhalde Einladend sieht die im Jahr 1924 erbaute Fußgängerunterführung vom Bahnhof zur Ruoffstraße wirklich nicht aus. Immer wieder beklagen sich Bürger darüber. Alle drei Monate, das berichtete am Montag Baureferent Markus Kühne dem Stadtrat, komme der Hochdruckreiniger zum Einsatz, Abfall werde wöchentlich eingesammelt. "Es ist nicht so dreckig wie bisher, aber sauber ist es immer noch nicht", stellte Dr. Klaus Ebenburger (Freie Wähler) fest, der
Einladend sieht die im Jahr 1924 erbaute Fußgängerunterführung vom Bahnhof zur Ruoffstraße wirklich nicht aus. Immer wieder beklagen sich Bürger darüber. Alle drei Monate, das berichtete am Montag Baureferent Markus Kühne dem Stadtrat, komme der Hochdruckreiniger zum Einsatz, Abfall werde wöchentlich eingesammelt. "Es ist nicht so dreckig wie bisher, aber sauber ist es immer noch nicht", stellte Dr. Klaus Ebenburger (Freie Wähler) fest, der in der anschließenden Diskussion über die Missstände einen pinkel- und farbresistenten Wandanstrich vorschlug. Helmut Wilhelm (Grüne) hatte unlängst ein besonders unappetitliches Erlebnis: Mitten im Tunnel habe eine junge Frau ein größeres Geschäft verrichtet. "Warum bauen wir da keine Kameras ein, als Abschreckung?", fragte sich Aydin Ayten (Amberger Bunt). Michaela Frauendorfer (CSU) meinte, die Mauern könnten durchaus als Fläche für echte Sprayer-Kunst dienen. Die Unterführung öfter saubermachen kostet Geld, merkte OB Michael Cerny an. Er versprach, die Anregungen aus der Sitzung zu prüfen. (kan) Bild: Huber
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