Zweitägiges Vortragsprogramm beschreibt Facetten des akademischen Betriebs
Uni Regensburg präsentiert sich erstmals in der Stadt

Eine Premiere: Präsident Prof. Dr. Udo Hebel eröffnet zusammen mit Oberbürgermeister Michael Cerny heute Abend den "Tag der Universität Regensburg". Bild: Huber

Die Premiere steht für heute an. Erstmals präsentiert sich die Alma Mater der Oberpfalz in der Stadt mit einem "Tag der Universität Regensburg". Doch der Titel täuscht: Das Programm umfasst zwei Tage mit sechs Vorträgen und zwei auch musikalische Akzente setzenden Abenden mit der Jazzcombo der Uni.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen im Rathaus und dem Luftmuseum ist frei und richtet sich an die breite Öffentlichkeit der Stadt.

Der Auftaktabend

Die Eröffnung des ersten Regensburger Unitages obliegt heute Abend um 19 Uhr im Historischen Rathaussaal Oberbürgermeister Michael Cerny und Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel. Kurz darauf (19.15 Uhr) steht der erste wissenschaftliche Vortrag auf dem Programm. Prof. Dr. Christoph Klein, Inhaber des Lehrstuhls für Experimentelle Medizin und Therapieverfahren, spricht unter der Überschrift "Was ist Krebs?" über neue Wege in der Krebsforschung. "Beweg dich mit Schwung - halt dein Gedächtnis jung", lautet der Titel des nächsten Beitrags von der Leiterin des Instituts für Sportwissenschaft, Prof. Dr. Petra Jansen. Sie erörtert ab 20 Uhr Zusammenhänge "von Sport und Kognition" (Denken).

Höhenflüge der Luft

Der morgige Teil zwei des Universitätstages befasst sich mit Luft als Hauptthema und zieht passend in das Luftmuseum um. Diesen Abend eröffnet um 19 Uhr der Vizepräsident der Uni, Prof. Dr. Christoph Wagner. Danach (19.10 Uhr) präsentiert die Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literaturwissenschaft 1, Prof. Dr. Ursula Regener, den Vortrag "Sie erträgt den Himmel nicht", Untertitel "literarische Ballonfahrten". "Luft, horror vacui, Atom und Kunst" heißt es ab 19.45 Uhr bei Prof. Dr. Franz J. Gießibl, Lehrstuhlinhaber am Institut für Experimentelle und Angewandte Physik.

Mit "Luft, Form, Raum in der Bildhauerkunst" setzt sich im Anschluss (20.20 Uhr) Prof. Dr. Birgit Eiglsperger, Leiterin des Instituts für Kunsterziehung, auseinander. Den Schlusspunkt setzt Prof. Dr. Nikolaus Korber vom Institut für Anorganische Chemie (ab 20.55 Uhr). Seine Ausführungen erörtern aus der Sicht eines Naturwissenschaftlers das Thema "Der Griff in die Luft".
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