Amberg ein sicheres Pflaster
Deutlich weniger Einbrüche

Sieben Männer, ein Ziel: Sicherheit. Von links: Gerhard Huf, Joseph Decker, Robert Hausmann, Oberbürgermeister Michael Cerny, Polizeipräsident Gerold Mahlmeister, Michael Liegl und Bernhard Mitko. Bild: hfz

Weniger Straftaten und Einbrüche, zudem eine höhere Aufklärungsquote: Amberg ist laut Polizei ein sicheres Pflaster. Obwohl die Zahl der Unfälle gestiegen ist, bei denen erhöhte Geschwindigkeit die Ursache war.

Amberg. (tk) Keine Angsträume, ein spürbarer Rückgang bei Straftaten und Wohnungseinbrüchen sowie eine um 1,9 Prozent auf 67,2 Prozent gestiegene Aufklärungsquote: Die Zahlen, die Polizeipräsident Gerold Mahlmeister, sein Stellvertreter Michael Liegl sowie die Riege der Polizeiinspektion Amberg mit Polizeidirektor Robert Hausmann an der Spitze zu ihrem Besuch im Rathaus mitgebracht hatten, hörten sich gut an.

Sehr zur Freude von Oberbürgermeister Michael Cerny, der die leitenden Ordnungshüter mit Referatsleiter Bernhard Mitko zum Sicherheitsgespräch empfangen hatte. Glücklich zeigten sich die Teilnehmer, zu denen auch Gerhard Huf (Chef der Kriminalpolizeiinspektion) und Verkehrsinspektionsleiter Joseph Decker sowie Werner Schüssel vom Polizeipräsidium gehörten, aber nicht nur über diese Entwicklungen, sondern auch darüber, dass die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Stadt funktioniere. Cerny sprach von einem guten Vertrauensverhältnis und einem guten Sicherheitsgefühl: "Wir wissen alle, dass die Stadt bei Ihnen in guten Händen ist."

Insgesamt habe es 2015 im Stadtgebiet 2961 Straftaten gegeben. Im Jahr zuvor waren es 3073. Die Straßenkriminalität (von 609 auf 535) sei wie die Zahl der Diebstähle (968 auf 871) zurückgegangen. Noch besser waren die Nachrichten mit Blick auf die Wohnungseinbrüche. Hier gingen die Zahlen von einem Höchststand mit 46 Fällen (2014) auf 28 zurück - darunter allein 17 Vorkommnisse, bei denen es beim bloßen Versuch blieb.

Dies sei der Aufklärungskampagne von Fachberater Wolfgang Sennfelder zu verdanken. Auch die zunehmende Sensibilisierung der Bevölkerung habe ihren Teil dazu beigetragen, die laut PI-Leiter Robert Hausmann im Vorjahr 850 Hinweise gegeben hatte. Eine derart positive Entwicklung in Gang zu setzen, ist bei den Verkehrsunfällen nicht gelungen. Michael Liegl und Joseph Decker listeten auf, dass die Zahl von 1367 auf nunmehr 1385 geklettert ist. Im Vorjahr gab es drei Verkehrstote zu beklagen, 2014 starb ein Mensch. Ein Plus ist auch bei den Geschwindigkeitsunfällen (von 16 auf 27) vorhanden.

Elf Schulwegunfälle mussten registriert werden, im Vorjahr waren es sechs. Die meisten ereigneten sich vor Unterrichtsbeginn. Dabei habe es sich durchwegs um individuelle Fehlverhalten gehandelt. Die Polizei sieht deswegen kein Verbesserungspotenzial in irgendeiner Richtung.
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