Amberg wirbt für seinen Coffee-to-go-again-Becher
Der Einweg-Wahnsinn

Die beiden Bürgermeister Brigitte Netta (Zweite von links) und Martin Preuß (rechts daneben), die Verwaltung und Abfallberaterin Kerstin Seuß (Fünfte von rechts) und Repräsentanten der Amberger Geschäftswelt warben für die Mehrweg-Lösung. Bild: Hartl
Politik
Amberg in der Oberpfalz
24.11.2016
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In Deutschland fallen jährlich 18 Millionen Tonnen Verpackungsmüll an. Das ist nicht Champions-League, sondern weltmeisterlich. Als augenfällig neues Problem und vielfaches Ärgernis sind - wie einst beim Fastfood - nun Coffee-to-go-Becher hinzugekommen.

Der Stadtrat hat deshalb nach einem entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion beschlossen, in Kooperation mit der Stadtmarketing des Einzelhandels und der Abfallberatung des Rathauses ein Pfandbecher-System aufzubauen (wir berichteten). Dann soll es in Amberg nach dem Mehrwegprinzip überwiegend Coffee-to-go-again heißen. Gestern warben die politische Stadtspitze, Abfallberaterin Kerstin Seuß und Vertreter der Geschäftswelt angesichts der Europäischen Woche der Abfallvermeidung für diese Aktion.

Verbunden war sie mit einem Gewinnspiel, das vor Augen führte, wie viele Coffee-to-go-Becher ein Vier-Personen-Haushalt in Deutschland jährlich im Durchschnitt verbraucht. Dazu lag ein voluminöser Plastiksack mit der richtigen Anzahl bereit. Die 50 besten Schätzungen werden im nächsten Jahr mit einem Exemplar der Erstauflage des Amberger Coffe-to-go-again-Bechers belohnt.
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