Amberger CSU tourt durch Stadtteile
Radfahrer sollen nicht hinten anstehen

Nunmehr schwer zu übersehen: Die Ammersrichter CSU setzte sich für eine auffällige Markierung von Straßen kreuzende Radwegen ein. Mit dem Ergebnis zeigte sich nun auch die christsoziale Stadtratsfraktion bei ihrer Sommertour durch den Stadtteil zufrieden. Bild: tne
Politik
Amberg in der Oberpfalz
02.09.2016
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Wenn von Verkehr die Rede ist, geht es meist um Autos. Die Ammersrichter CSU sieht das inzwischen anders und denkt immer öfter an Radfahrer, deren Bedeutung innerhalb der innerstädtischen Mobilität stetig zunimmt.

Ammersricht. Große Zeichen, grell leuchtende Farben, so sehen sie aus, die neuen Kennzeichnungen des Radwegs entlang der Bayreuther sowie Hirschauer Straße, insbesondere an den Einmündungen zu den Straßenzügen Am Wagrain. Sie sollen Autofahrer noch deutlicher auf den parallel zur Straße verlaufenden Radweg hinweisen und so für mehr Sicherheit sorgen.

"Unsere Hartnäckigkeit hat sich gelohnt. Trotz Widerständen haben wir es geschafft, durch das Anbringen der neuen Kennzeichnung für mehr Sicherheit zu sorgen", freute sich Bürgermeister Martin Preuß, als der Ammersrichter CSU-Ortsverband zusammen mit der christsozialen Stadtratsfraktion und Oberbürgermeister Michael Cerny im Zuge ihrer Sommertour diese neue Kennzeichnung und Markierung des Radwegs an der Kreuzung Am Wagrain/Bayreuther Straße sich einmal genauer vor Ort anschaute.

Nächste Station des Rundgangs durch den Stadtteil im Amberger Norden waren die Reiterstraße und das daran angrenzende Gelände hinter dem Norma-Gebäude an der Bayreuther Straße. Dort regte stellvertretende Ortsvorsitzende Gabi Donhauser an, die bestehende Freifläche zu entwickeln und als Gewerbegebiet auszuweisen. "Mit einer Erschließung über das Norma-Gelände und unter Einbeziehung des Lagerhauses, hätten wir hier die große Chance etwas neues entstehen zu lassen", so CSU-Vorsitzender Stefan Ott.

Stadtratsfraktionsvorsitzender Dieter Mußemann zeigte sich angetan von dieser Idee und versprach, dies zeitnah prüfen zu lassen. "Der Bedarf an Gewerbeflächen ist aktuell groß, somit ist dies eine echte Alternative, die wir in Betracht ziehen werden", so Mußemann.

Bevor die Sommertour abschließend im Gasthof Neumühle ein zwangloses Ende fand, gaben die Ammersrichter Christsozialen den Mitgliedern der Stadtratsfraktion noch eine weitere Idee mit auf den Weg: den Bau eines naturnahen Radwegs von der Neumühle entlang der Vils in die Innenstadt.

Unsere Hartnäckigkeit hat sich gelohnt. Trotz Widerständen haben wir es geschafft, durch das Anbringen der neuen Kennzeichnung für mehr Sicherheit zu sorgen.Bürgermeister Martin Preuß


Der Bedarf an Gewerbeflächen ist aktuell groß, somit ist dies eine echte Alternative, die wir in Betracht ziehen werden.Dieter Mußemann, Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion
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