Amberger Stadtrats-CSU auf Sommertour
Probleme, die zu lösen sind

Eine Ausweitung der Bestattungszeiten auf dem Ammersrichter Friedhof (im Hintergrund) steht auf der Wunschliste der Bürger, erfuhr die CSU-Stadtratsfraktion auf ihrer gut besuchten Sommertour. Bild: hfz
Politik
Amberg in der Oberpfalz
22.08.2016
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Sommer, Sonne, Urlaub. Das ist nicht das alleinige Ferien-Credo der Amberger Stadtrats-CSU. Sie macht sich seit Jahren auch zu einer Tour durch die Ortsvereins-Basis auf.

Ammersricht. (tne) "Es ist mittlerweile schon gute Tradition", hob vor diesem Hintergrund in Ammersricht der dortige Vorsitzende Stefan Ott zu seiner Begrüßung unter anderem von Oberbürgermeister Michael Cerny und der Spitze der Stadtratsfraktion an. Diese Ortstermine würden nicht "bloße Füller des Sommerlochs" sein, sondern gezielt auf Probleme in den Stadtteilen eingehen und eventuelle Anliegen von der Bürger ernst zu nehmen.

Gerade in Ammersricht, so Ott weiter, hätten frühere Sommertouren der CSU bereits Probleme gelöst. Das beste Beispiel dafür sei die inzwischen beschlossene teilweise Sanierung der örtlichen Schule, die im vergangenen Jahr noch eine Station der Fraktion darstellte. Heuer ging es zuerst zum Friedhof. JU-Ortsvorsitzender Bastian Prechtl ging dabei zunächst auf die sogenannte Dog-Stations zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Hundekot ein.

Sie seien auf Anregung des Parteinachwuchses bereits an einigen neuralgischen Punkten aufgestellt worden. Weiteren Bedarf sieht Prechtl noch in Neubernricht, der Luitpoldhöhe und in Oberammersricht. Eine Zusage von Bürgermeister Martin Preuß kam prompt. Zudem wollte der JU-Vorsitzende wissen, wann es mit dem teilweise schon fertiggestellten Verbindungsweg zwischen dem Friedhof und der Hauerstraße weitergehe. Preuß versprach, dass spätestens bis Allerheiligen auch in diesem Punkt für Abhilfe gesorgt sei.

Zeitweises Tempolimit


Ott lagen die geltenden Bestattungszeiten auf dem Friedhof am Herzen. Er regte an, auch an Freitagnachmittagen oder am Wochenende Beerdigungen zuzulassen. Cerny erklärte dazu, dass das grundsätzlich zwar möglich sei, aber besonders im Herbst und Winter Beisetzungen relativ früh stattfinden müssten, da Gräber vor Einbruch der Dunkelheit wieder verschlossen sein müssen. Darüber hinaus sollten unbedingt die betroffenen Pfarreien einbezogen werden. Der nächste Halt der Sommertour war die Schule. Stadträtin Gabi Donhauser forderte, in diesem Bereich die Hirschauer Straße während der Unterrichtszeiten auf Tempo 30 zu beschränken.

"Die Sicherheit unserer Kinder muss mit allen erdenklichen Mitteln gefördert werden", forderte sie. Bestes Beispiel, wie so etwas aussehen könne, sei die Schule in Schnaittenbach, bei der auf der Bundesstraße 14 schon seit Jahren so eine Regelung gelte. Stadtratsfraktionsvorsitzender Dieter Mußemann nahm diesen Vorschlag auf und versprach, ihn prüfen zu lassen. Bei einer Umsetzung müsse aber auch mit Geschwindigkeitskontrollen des Zweckverbands Verkehrsüberwachung gerechnet werden.

Gerät ist schon da


Prechtl warb derweil um Unterstützung für das Aufstellen eines automatischen, für jedermann zugänglichen Defibrillators an der Ecke Schule/Hirschauer Straße. "Das ist der ideale Platz, da mit der Schule, Kirche, dem nahen Kindergarten und Pfarrzentrum zu großen Teilen hier das Alltagsleben stattfindet", argumentierte der JU-Vorsitzende. Das nötige Gerät habe die JU bereits als Spende erhalten, jetzt müsse noch der nötige Kasten zum Aufstellen besorgt werden. Cerny sicherte dabei seine Unterstützung zu.
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