Antrag in Bürgerversammlung
Weniger Verkehr in der Frühlingsstraße

Das Drillingsfeld II ist für junge Familien eine schöne Sache. Weniger begeistert sehen die Anwohner der Frühlingsstraße dem künftigen Baustellenverkehr entgegen. Stephan Fischer hatte eine Lösung im Kopf. Er stellte sie bei der Bürgerversammlung in der Dreifaltigkeitsschule vor.

Der Ausbau der Verbindungsstraße von Alt-Eglsee zur Eglseer Straße sollte der kompletten Erschließung und Bebauung im Drillingsfeld vorangestellt werden. Sollte der Baustellenverkehr einzig von der Katharinenfriedhofstraße über die Frühlingsstraße und zurück führen, hätte das "erhebliche Verkehrsbehinderungen zur Folge". Fischer gab zu bedenken, dass Gehsteige ruiniert werden würden und Halte- und Parkverbote in der Frühlingsstraße erlassen werden müssten. Außerdem erkannte der Anwohner der Frühlingsstraße noch einen positiven Effekt im Ausbau des Gemeindeverbindungsweges: Der Bus müsste nicht im Drillingsfeld wenden, sondern könnte direkt über Alt-Eglsee und die Eglseer Straße eine Schleife fahren.

Laut Baureferent Markus Kühne steht dieses Vorhaben bereits auf der Agenda. OB Michael Cerny sagte, dass der Ausbau vom Grunderwerb abhängig sei. "Aber wir verfolgen es." Veronika Niklaus, ebenfalls Anwohnerin der Frühlingsstraße, schlug vor, mit Ausweichbuchten an der noch nicht ausgebauten Straße zu arbeiten, um die Frühlingsstraße zu entlasten. Peter Färber wiederholte den Wunsch seines Nachbarn Fischer: Er befürchtete, dass bei dem erneuten Baustellenverkehr noch mehr kaputt gehe. "Sie sollten ein Vorher-nachher-Bild machen." Er war strikt dagegen, dass sich die Baustellenfahrzeuge "durch das Wohngebiet wälzen".

Der Oberbürgermeister betonte, dass zum aktuellen Zeitpunkt nicht mit dem Ausbau begonnen werden könne, da der Grunderwerb aussteht. "Aber es ist auf der Agenda." Frühlingsstraße-Anwohner Wolfgang Erb war dagegen anderer Ansicht: "Keiner wird über die Eglseer Straße fahren. Sinnvoller wäre eine Erschließung des Viertels über die B 85."
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