Anwohnerfragen aus Kastler Straße zur Verkehrsbelastung
Halbe Taktzeit, doppelte Buszahl

Der Anwohner hat sich nicht getäuscht: Die Zahl der Citybusse in der Kastler Straße hat sich verdoppelt. Bild: Hartl
Politik
Amberg in der Oberpfalz
10.11.2016
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Ein Anwohner der Kastler Straße in Amberg habe ihr gegenüber per Mail vermutet, dass sich das Busaufkommen dort deutlich erhöht habe. Dies trug Stadträtin Emilie Leithäuser (FDP) in der Sitzung des städtischen Verkehrsausschusses im mittleren Rathaussaal vor. Verbunden damit war die Frage, ob der Verkehr hier zugenommen habe, insbesondere der von Bussen.

Dies bejahte der in der Runde sitzende Geschäftsleiter des Zweckverbandes Nahverkehr Amberg-Sulzbach (ZNAS), Hans-Jürgen Haas, uneingeschränkt: "Wir haben hier auf zwei Citybus-Linien die Taktzeit von einer Stunde auf 30 Minuten halbiert."

Damit verdopple sich die Zahl der hier verkehrenden Busse, legte Oberbürgermeister Michael Cerny (CSU) nach. Dies sei der Preis, den man für die Erhöhung des Angebots beim Öffentlichen Nahverkehr eben bezahlen müsse.

Erläuternd fügte Verkehrsreferent Dr. Bernhard Mitko hinzu, wer sich hier beklage, müsse sich stets vor Augen halten, wie es denn aussähe, wenn die jeweiligen Buspassagiere allesamt mit dem eigenen Auto auf dieser Straße unterwegs wären. Im Übrigen sei für die Kastler Straße ohnehin noch nicht das letzte Wort gesprochen. Mit der Umwidmung des ehemaligen Autohauses Zinkl/Fischer und der vorgesehenen Ansiedlung von Märkten müsse man ohnehin über deren Anbindung und die Umgestaltung des gesamten Areals zwischen Kastler Straße und Pfleger-Kreuz nachdenken.

Ohne weitere Details dazu zu nennen, machte der Sprecher deutlich, dass wohl auf jeden Fall mit der Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit von derzeit 50 auf künftig 30 Kilometer pro Stunde zu rechnen sei.
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