Bayern-CDU per Gerichtsbeschluss verboten
CDU gewinnt gegen Amberger

Das Landgericht Bonn verbot dem Amberger Michael Kosmala die Gründung einer Bayern-CDU. (Foto: gf (Archiv))
Politik
Amberg in der Oberpfalz
21.10.2016
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Das Landgericht Bonn setzte per Gerichtsbeschluss dem Treiben eines Ambergers im Internet ein Ende: Michael Kosmala wollte in Bayern einen CDU-Landesverband gründen. Unter anderem begründete er diesen Schritt mit der Flüchtlingspolitik.

Das wollte aber die CDU nicht und schaltete ihre Anwälte ein. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung beantragten sie mit Schreiben vom 10. Oktober den Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen Kosmala. "Ihm solle verboten werden, den Namen ,Christlich Demokratische Union Deutschlands und/oder deren Kurzbezeichnung CDU' zu verwenden", berichtete die Zeitung. Das Landgericht Bonn gab den Forderungen der Bundes-CDU in allen Punkten recht.

Michael Kosmala, Ex-CSU-Mitglied, trat 2013 in Amberg als Gründer einer neuen Partei "Alternative für Amberg" auf. Sie scheiterte mangels der nicht erschienen sieben Gründungsmitglieder. Da half ihm auch die aufwendig vorbereitete "Wahlrede" nicht, die mit Attacken gegen die Verwaltung gespickt war.
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