Bündnis für Familie zieht BIlanz
Familien sollen mehr mitreden

Am Weltkindertag war das Bündnis für Familien mit Mitmach-Angebote aktiv. Auf einer großen Tafel durften Mädchen und Buben ihre Wünsche äußern. Die reichten von "weniger Umweltverschmutzung" bis zu "kleineren Klassen". Auch heuer werden die Mädchen und Buben mit ihren Eltern wieder nach ihrer Meinung befragt. Archivbild: Steinbacher
Politik
Amberg in der Oberpfalz
04.01.2016
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"Gute Ideen, ein breites Engagement und eine ausgezeichnete Zusammenarbeit" kennzeichnen laut OB Michael Cerny die Arbeit im Bündnis für Familie. Alle beteiligten Akteure zogen zum Jahreswechsel Bilanz und sammelten zudem Ideen für mögliche Aktionen der Zukunft.

Amberg. (tk) Eine wichtige Aufgabe wird es laut Cerny sein, die Zielgruppe Familie und deren Bedürfnisse wieder neu in den Fokus zu rücken. Es ist vorgesehen, im nächsten Jahr das Angebot weiter auszubauen. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die nach dem Koordinierungstreffen veröffentlicht wurde.

Dabei sollen die Familien direkt angesprochen und aufgerufen werden, ihre Wünsche und Interessen zu formulieren, sich aber auch selbst im Bündnis zu engagieren. Kindertagesstätten, Schulen und Unternehmen sollen einbezogen werden.

Alfons Kurz, ehemaliger Geschäftsführer des Caritas-Kreisverbandes Amberg-Sulzbach und einer der Themenverantwortlichen im Bündnis, legte Wert darauf, dass parallel dazu die Sozialraumanalyse der Stadt herangezogen wird, um an weitere Informationen zu kommen.

Preise für Unternehmen


Bei dem Treffen fasste Bündnis-Geschäftsführer Tobias Berz die Aktivitäten und Schwerpunkte der vergangenen zwölf Monate zusammen. Auch die Verantwortlichen der einzelnen Themenfelder stellten ihre Projekte und Maßnahmen kurz vor. Johann Schmalzl, IHK-Geschäftsstellenleiter und Sprecher des Handlungsfeldes Familie und Arbeitswelt, erinnerte an den Wettbewerb, bei dem die familienfreundlichsten Unternehmen ermittelt und gekürt wurde. Gestaffelt nach Betriebsgröße, gingen das Medifit (Kümmersbruck), das Wohnungsbau- und Siedlungswerk sowie die Ostbayerische Technische Hochschule als Sieger hervor.

Johann Schmalzl stellte bei dem Treffen seine Regensburger Kollegin Sandra Hennig vor, die im IHK-Gesamtgebiet für familienfreundliche Personalpolitik zuständig ist und als weiteres Thema die Pflege in den Vordergrund der Sitzung rückte.

Ein Überblick über die Angebote der Ferienbetreuung - für die im neuen Jahr dringend neue Räume benötigt werden - und der Hinweis auf den geplanten Seniorenwegweiser standen im Mittelpunkt des Tätigkeitsberichts von Patricia Weiner. Die Vorsitzende des Mehrgenerationenhauses Elternschule steht mit Marianne Gutwein (Vorsitzende des Sozialdienstes katholischer Frauen) dem Bereich Familie ist Erziehungsverantwortung vor. OB Michael Cerny, mit Baureferent Markus Kühne für den Bereich Lebensraum Stadt verantwortlich, berichtete von der erfolgreichen Aktion "Kilometerkönig", von den Spielplätzen und über das Thema Barrierefreiheit, das sich vor allem im neuen Inklusions-Bündnis wiederfinde.

Kleine Forscher unterwegs


Über die Teilnahme am Projekt "Haus der kleinen Forscher" sowie die Bereiche Ernährung und Inklusion sprachen Bürgermeisterin Brigitte Netta und Schulamtsdirektor Heinrich Koch, beide zuständig für Familie, Bildung und Kultur. Den Schlusspunkt setzte die ehemalige Vorsitzende des Kinderschutzbundes, Karin Meixner-Nentwig, die mit AOK-Direktor Wolfgang Händlmeyer die Verantwortung für das Aufgabengebiet Familie und Gesundheit übernommen hat. Sie berichtete von der Anti-Raucher-Kampagne "Be smart, don't start" und der Ausstellung "Krass" im Jugendzentrum, bevor Tobias Berz über die weiteren von ihm betreuten Bündnisse - für Migration und Integration sowie Inklusion - sprach.
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