Bundeswehr-Dienstleistungszentrum: Alois Karl beruhigt
Standort und Arbeitsplätze sicher

Antrittsbesuch beim neuen Leiter des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums: CSU-Bundestagsabgeordneter Alois Karl (rechts) sagte Reinhard Schober, dass die Zukunft des Standorts Amberg gesichert sei. Bild: hfz

Das Dienstleistungszentrum der Bundeswehr, älteren Semestern noch als Standortverwaltung bekannt, hat einen neuen Chef: Reinhard Schober (wir berichteten). Dem Bundestagsabgeordneten Alois Karl (CSU) war es laut einer Pressemitteilung Anliegen, sich persönlich beim neuen Leiter zu informieren, wo genau ihn der Schuh drückt. In erster Linie sei es um die Sicherheit der Arbeitsplätze gegangen.

Schober sei für 500 Mitarbeiter in der Oberpfalz und in Oberfranken verantwortlich, 150 davon seien in Amberg beschäftigt. Alois Karl weist in seiner Mitteilung darauf hin, dass es in Berlin keinerlei Anzeichen dafür gebe, dass die Dienststelle an einen anderen Standort verlegt werden könnte. Das Dienstleistungszentrum ist für den Neubau und die Sanierung von Kasernen und anderen Bundeswehrliegenschaften zuständig, für Ausrüstung und Verpflegung der Soldaten sowie für eine gewisse Entlastung der kämpfenden Truppe bei bürokratischen Anforderungen.

Die Oberpfalz sei, darin waren sich Alois Karl und Reinhard Schober einig, bei allen schmerzlichen Eingriffen, die die Bundeswehrreform mit sich gebracht hat, verhältnismäßig gut davongekommen. Alois Karl vertritt in seiner Pressemitteilung zudem die Meinung, dass die Verkleinerung der bewaffneten Streitkräfte von 700 000 Soldaten zum Datum der Wiedervereinigung auf ein knappes Drittel, also auf weniger als 200 000, ein erfreuliches Indiz für die positive Sicherheitslage in Europa ist.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.