CSU diskutiert Idee aus dem Kreis Neumarkt
Landschaftskino für den Mariahilfberg

Politik
Amberg in der Oberpfalz
29.05.2016
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Ein Multiplex hat Amberg schon, aber ein Landschaftskino, wie es seit wenigen Wochen im Landkreis Neumarkt zu besichtigen ist, fehlt noch. Die CSU hat sich nun auf dem Mariahilfberg nach möglichen Standorten umgesehen.

Stadtrat Rupert Natter spielte als Vorsitzender der kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) der CSU den Filmvorführer. Er hatte die Mitglieder zu einem Ausflug auf den Berg eingeladen, um das Projekt näher zu besprechen. Laut Pressemitteilung habe Bundestagsabgeordnete Barbara Lanzinger die Idee von ihren Terminen im Wahlkreis mitgebracht. "In Pilsach, Landkreis Neumarkt, wurde vor kurzem das neue Landschaftskino vorgestellt. Es bietet den Besuchern die Möglichkeit, ähnlich wie im Kino, die Aussicht zu genießen", wird die Politikerin zitiert.

Solche Projekte hätten laut Oberbürgermeister Michael Cerny die Chance auf 80 Prozent Förderung durch den Freistaat. Die Mitglieder der KPV zeigten sich laut Presse-Info von der Idee begeistert. Es eröffne die Möglichkeit, einen neuen, "etwas anderen" Aussichtspunkt zu schaffen und somit das Kulturangebot der Stadt Amberg zu erweitern. Bei der Standortsuche wurden die Kommunalpolitiker auch schon fündig: Neben dem Schwammerl oberhalb des Philosophenweges war auch ein Standort unterhalb der Berggaststätte im Gespräch.

Stadtrat Rudolf Maier brachte in die Diskussion mit ein, dass im Falle einer Realisierung auf eine leichte Erreichbarkeit für ältere Besucher geachtet werden müsse. Auf die Bedürfnisse junger Familien wiesen Gabriele Donhauser und Daniel Müller hin. Norbert Wasner sprach sich für einen Standort in der Nähe der Berggaststätte aus, da hier ohnehin viel Besucherandrang herrsche. So könne der Terrassenbetrieb ungestört verlaufen. Stadträtin Gertraud Neiswirth regte an, das Projekt auch im Hinblick auf die Marke "Luftkunstort Amberg" zu entwickeln. Thomas Bärthlein regte an, die Kinositze von Sponsoren finanzieren zu lassen.

Das Gremium war sich einig, dass sich auch andere Standorte eignen könnten. Eigentumsverhältnisse und Umsetzbarkeit müssten durch die Stadtverwaltung geklärt werden.
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