CSU suchte im Eisbergviertel das Gespräch
Dialog hat schon gefruchtet

Über mangelndes Interesse konnte sich die Eisberg-CSU nicht beklagen, als sie zu einem lokalpolitischen Feierabend-Seidl eingeladen hatte. Bild: hfz
Politik
Amberg in der Oberpfalz
13.06.2016
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Vorsorglich hatten die Verantwortlichen ein Pavillon-Zelt mitgebracht. Denn im Regen stehenlassen möchte der CSU-Ortsverband Eisberg die Leute nicht, wenn er auf ein lokalpolitisches Feierabend-Seidl einlädt. Der Bolzplatz auf der Platte bot sich dazu an, und die Organisatoren sind mit der erzielten Resonanz zufrieden.

Laut einer Pressemitteilung kamen rund 60 Bürger und sie hatten nicht nur Durst oder Lust auf eine Halbe, sondern viele Fragen zu der in der zurückliegenden Woche vom Bauausschuss weiter vorangebrachten Erschließung des neuen Baugebiets Drillingsfeld II und der Bebauung im Bereich An den Hopfengärten. Ortsvorsitzender Manfred Rauscher, Kreisvorsitzender Stefan Ott, die Stadträte Daniel Müller, Norbert Wasner, Dr. Konrad Wilfurth und Helmut Weigl stellten sich diesen Anliegen und Anregungen.

Anbindung optimieren


Die Eisberg-CSU begrüßt demnach diese Pläne, weil sie mit Drillingsfeld II im Stadtteil Eglsee die Chance sieht, speziell jungen, bauwilligen Familien entgegenzukommen. Die bestehende Infrastruktur mit Citybus-Anbindung, der Versorgung beim Abwasser, Wasser, Strom und Erdgas biete eine gute Grundlage für weitere rund 90 Bauplätze. Die Verkehrsanbindung bereitet hingegen einige Sorgen. Sie erfolgt im unteren Bereich (Drillingsfeld I) über die Ackermann- zur Katharinenfriedhofstraße und im oberen Bereich hauptsächlich über die Frühlingsstraße. Das sieht die Eisberg-CSU als problematisch an, weil sie diese Verkehrsführung auf Dauer als nicht ausreichend leistungsfähig einstuft. In der vergangenen Woche wurde vor diesem Hintergrund ein Erfolg erzielt. Im Bauausschuss (wir berichteten) wurde eine weitere Straßenerschließung des neuen Baugebiets von Osten über die verlängerte Eglseer Straße beschlossen.

Die CSU drängt zudem auf einen leistungsfähigen Ringschluss Frühlingstraße - Alteglsee - Eglseer Straße (inklusive Rad- und Gehwege) sowie Optimierung der Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr. Konkret bedeute das, eine weitere Haltestelle an der verlängerten Eglseer Straße jenseits der Brücke über der B 299 anzustreben.
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