Ehrungen bei Verdi
Gewerkschafter der ersten Stunde

Es sei ihnen Freude und Ehre zugleich, betonten Irene Salberg (sitzend rechts) und Ortsvorsitzender Peter Seidel (stehend rechts), zahlreiche Jubilare für 25- und 40-jährige Mitgliedschaft auszeichnen zu können.
Politik
Amberg in der Oberpfalz
22.11.2016
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Die Geehrten70 Jahre

Karl Beck

65 Jahre

Heinz Gietl, Heinrich Wagner und Johann Zintl

60 Jahre

Erhard Bartsch, Karl Donhauser, Franz Hafenbradl, Josef Kölbl, Joseph Meier, Helmut Merkl, Max Paulus, Horst Pipo, Rudolf Renner

50 Jahre

Eduard Breitschaft, Karl Eckert, Lorenz Flierl, Peter Hübner, Karl Manglberger, Andreas Pickel. Josef Rödl und Karl Siegert

40 Jahre

Ludwig Baumer, Klaus Messer, Maria Hettwer, Edeltraud Jarkulisch, Gerhard Kellner, Johann Meierhofer, Max Krammer und Willy Pusch

25 Jahre

Christine Beier, Elisabeth Ehrensberger, Rosemarie Gimpl, Monika Granitzer, Roswitha Haas, Renate Wise, Petra Held, Irmgard Koller, Manfred Moser, Michael Pesold, Maria Rubenbauer, Markus Waldmann, Irmgard Schlosser. (sön)

"Je mehr Mitglieder wir sind, umso mehr wir kämpfen, desto mehr können wir erreichen", blickte Gewerkschaftssekretärin Irene Salberg auf die Erfolge der Arbeitnehmervertretung seit 1945 zurück. Wichtig waren bei diesem Verdi-Treffen auch Ehrungen.

Amberg. (sön) In der Alten Kaserne betonte Salberg: "Als sich vor 70 Jahren Gewerkschafter der ersten Stunde schworen, nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg, ist unser Jubilar Karl Beck Mitglied geworden." Vieles sei seitdem durch Gewerkschaften und ihre Mitglieder erreicht worden.

"Was aber ist aus unserer Republik geworden?", wollte Salberg wissen: "Wir sind die Letzten im Vergleich der Nettolöhne in Alteuropa. Beim Zuwachs von Prekärbeschäftigungen, aber auch bei Millionären in Europa sind wir die Nummer eins." Der Unterschied zwischen Arm und Reich sei noch nie so krass gewesen. Deshalb sei eine andere Steuerpolitik notwendig. Denn: "Geld ist genug vorhanden, es ist nur falsch verteilt." Salberg sprach auch Probleme in Betrieben und Verwaltungen mit Arbeitsverdichtung und Auslagerungen an. Flüchtlinge anzunehmen, betonte sie, sei Menschenpflicht. Urkunde, Ehrennadel und Präsent gab es von der Gewerkschaftssekretärin, Ortsvorsitzendem Peter Seidel und Gewerkschaftssekretär Udo Hartl für die treuen Mitglieder. Allen voran Karl Beck, der seit 70 Jahren dabei ist.
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