Entwicklungskonzept für gesamtes Stadtgebiet
Chancen erkennen

Nicht nur auf den Einzelhandel oder die Innenstadt soll sich das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept beschränken, vielmehr soll es das komplette Stadtgebiet einbeziehen. Bild: Georgi
Politik
Amberg in der Oberpfalz
20.08.2016
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Eine Arbeitsgemeinschaft, die aus den Büros Dragomir Stadtplanung und dem Verkehrsplanungsbüro TransVer besteht, wurde laut Beschluss des Ferienausschusses des Stadtrats mit dem integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts für das gesamte Stadtgebiet von Amberg beauftragt.

Stadtrat Franz Badura (ÖDP) wollte bei der Sitzung wissen, was mit dem Einzelhandelskonzept, das 80 000 Euro gekostet habe, passiert: "Wird das eingetütet oder findet das Eingang in das neue Konzept?" Laut Baureferent Markus Kühne wäre es fatal, wenn man zwei oder drei Konzepte nebeneinander hätte. "Das Einzelhandelskonzept wird darin aufgehen, nicht untergehen", versprach er. CSU-Fraktionschef Dieter Mußemann bezeichnete es als sehr, sehr wichtig für das gesamte Stadtgebiet. Man dürfe nicht nur den Einzelhandel sehen, sondern müsse auch Gewerbe, Verkehr und Wohnen betrachten. Ein Schwerpunkt soll seinen Worten nach auch auf der Revitalisierung bestehender Flächen liegen. "Bei den Brachen soll aufgezeigt werden, was dort möglich ist". Kühne stimmte ihm zu. Er erhofft sich dadurch "Chancen, die wir vielleicht bisher so nicht erkannt haben". Die Kosten (200 000 Euro) seien bei der Haushaltsberatung bereits bereitgestellt worden.
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